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Gnabry mit Problemen - Flick unzufrieden mit Personalsituation | BR24

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Das neue Vorstandsmitglied Oliver Kahn hat den FC Bayern München beim Trainingslager in Doha besucht. Angesichts der Verletztenserie lichtet sich dort der Kader mehr und mehr. Jetzt hat es auch Serge Gnabry erwischt.

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Gnabry mit Problemen - Flick unzufrieden mit Personalsituation

Serge Gnabry wird wegen seiner Achillessehnen-Probleme in Katar auch nicht mehr ins Training mit der Mannschaft einsteigen können. Bayern-Trainer Hansi Flick ist nicht glücklich: "Die Personalsituation ist echt mau." Das finden auch seine Spieler.

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Dass Gnabry schon vorzeitig nach München zurückreist, schloss Flick nach dem Training in Doha nicht aus. Der Außenstürmer hatte bei der Laufeinheit am Morgen wieder Probleme. "Die Personalsituation ist echt mau", klagte Flick anderthalb Wochen vor dem Bundesliga-Rückrundenstart in Berlin gegen Hertha BSC. Die Abwehrspieler Niklas Süle, Javi Martínez und Lucas Hernández sowie Angreifer Kingsley Coman fallen zum Start in die zweite Jahreshälfte ebenso aus wie nun womöglich auch Gnabry.

Flick rechnet mit Lewandowski-Rückkehr

Zudem ist Nationalspieler Joshua Kimmich in Berlin nach der fünften Gelben Karte gesperrt. Immerhin liegt Torjäger Robert Lewandowski bei seiner Reha nach einer Leisten-Operation kurz vor Weihnachten im Plan. Flick rechnet mit dem Polen gegen Hertha.

Coman wird unterdessen nicht nur die erste Rückrundenpartie verpassen. Auch für das erste Heimspiel gegen den FC Schalke 04 am 25. Januar sei der Franzose noch kein Thema, sagte Flick. Nach einer Knieverletzung sollte bei Coman erst am Mittwoch die Schiene am Gelenk entfernt werden. Der Außenstürmer bräuchte einen mehrwöchigen Aufbau vor dem Comeback, bemerkte Flick angesichts der speziellen Verletzungsgeschichte von Coman.

Alaba und Müller auch unglücklich über Ausfälle

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Thomas Müller findet, dass die Kadergröße zwar "zu Beginn der Saison richtig gewählt wurde". Doch momentan sei die Mannschaft auf einigen Positionen wirklich "dünn besetzt". David Alaba hingegen verbreitet vorsichtigen Optimismus.

Auch David Alaba stellte angesichts der Verletztenserie im Trainingslager in Katar fest: "Dass wir nicht den größten Kader haben wissen alle. Optimal ist es sicherlich nicht". Trotzdem verbreitet er vorsichtigen Optimismus: "Wir haben aber Spieler, die das ausfüllen können".

Thomas Müller findet, dass die Kadergröße zwar "zu Beginn der Saison richtig gewählt wurde". Doch momentan sei die Mannschaft auf einigen Positionen wirklich "dünn besetzt". Besonders wenn zwei Flügelspieler wie Coman und Gnabry "zeitgleich ausfallen, sei das nicht optimal". Müller selbst droht auf Grund der Ausfälle die erneute Versetzung auf die ungeliebte Außenposition. "Das ist von meiner und von der Trainerseite aus nicht das Wunschszenario", sagte der Oberbayer. Aber auch er blickt positiv gestimmt in die Zukunft: "Wir Spieler sind flexibel und können auf verschiedenen Positionen spielen. Wir werden auch immer Lösungen finden, um wettbewerbsfähig zu bleiben und unsere Ziele zu erreichen".