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Giovane Elber: "Müssen von null auf 100 da sein" | BR24

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Giovane Elber

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    Giovane Elber: "Müssen von null auf 100 da sein"

    Erst Chelsea schlagen, dann gegen den FC Barcelona oder den SSC Neapel - der FC Bayern München wird in der Champions League nach der Urlaubspause intensiv gefordert. Ex-Stürmer Giovane Elber sieht da durchaus Probleme für den deutschen Rekordmeister.

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    Weitgehend souverän marschierte der FC Bayern München in der vergangenen Bundesliga-Saison zu Meisterschaft und Pokalsieg. Allerdings: Als die Münchner nach der Coronapause im Mai wieder mit den Pflichtspielen begonnen haben, war der Einstieg durchaus zäh.

    Einem 2:0 aus der Kategorie "Arbeitssieg" bei Union Berlin, folgte ein abenteuerliches 5:2 gegen Eintracht Frankfurt, das lange nicht so klar war, wie es das Ergebnis andeutet. Kurz: Der Bundesliga-Neustart lief gar nicht so rund beim FC Bayern.

    Elber: "WIr müssen erstmal weiterkommen"

    Entsprechend vorsichtig schätzt Giovane Elber, ehemals Stürmer und heute Markenbotschafter beim FC Bayern, die Champions-League-Aussichten des Klubs ein. Nach dem Double-Gewinn gab Trainer Hansi Flick seinen Profis 13 Tage frei. Vor dem Champions-League-Achtelfinalrückspiel gegen Chelsea (7. oder 8. August in München) steht erneut ein kleiner Neustart an.

    "In der Champions League gibt es keinen einfachen Gegner. Wir haben jetzt Chelsea vor uns, da müssen wir erstmal weiterkommen", sagte Elber nach der UEFA-Auslosung des Finalturniers.

    "Wir haben den Nachteil, dass wir jetzt erstmal Pause haben, und dann von null auf 100 da sein müssen." Giovane Elber

    Auch Marketingvorstand Andreas Jung, der gemeinsam mit Elber als offizieller FC-Bayern-Vertreter die Auslosung verfolgte, tritt auf die Euphoriebremse. "Wir haben immer noch ein zweites schweres Spiel gegen den FC Chelsea. Die sind sehr gut aus der Corona-Pause gekommen, haben zum Beispiel auch Manchester City geschlagen", sagte Jung.

    FC Bayern: Kollektivrespekt vor Chelsea

    Ähnliches war vom übrigen FC-Bayern-Staff in Reaktionen zu hören, die der Klub auf seiner Webseite veröffentlichte. Von "Wir gehen unseren Weg Schritt für Schritt, und die nächste Aufgabe lautet nun erst einmal Chelsea" (Präsident Herbert Hainer), "Jetzt liegt der Fokus auf Chelsea, dann sehen wir weiter" (Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge) bis zu "Für uns geht es jetzt ausschließlich um den FC Chelsea" (Sportdirektor Hasan Salihamidzic).

    Barcelona oder Neapel warten im Viertelfinale

    Auch die Auslosungsbegleiter Elber und Jung warnen davor, zu voreilig mit dem Viertelfinale zu planen. Sollten die Bayern dennoch weiterkommen, warten gleich die nächste hohen Hürden: Im Viertelfinale geht's gegen den Sieger des Duells FC Barcelona gegen den SSC Neapel.

    "Barcelona spielt zurzeit nicht so stark, wie wir vor der Saison dachten", sagte Optimist Elber zwar. Jung zitierte dagegen bekannte Fußballphrasen: "Es gibt in Europa unter den Top-Klubs kein leichtes Spiel mehr. Wir müssen von Spiel zu Spiel gehen."