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Geiger mit Windpech nur Achter in Innsbruck | BR24

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In einem turbulenten Wettkampf in Innsbruck wird der deutsche Skispringer Karl Geiger nur Achter. Komplett abhaken muss er die Hoffnung auf den Gesamtsieg bei der der Vierschanzen-Tournee aber noch nicht.

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Geiger mit Windpech nur Achter in Innsbruck

Karl Geiger hat im Kampf um den Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee einen schweren Rückschlag erlitten. In Innsbruck belegte der Oberstdorfer nur Platz acht. Den Sieg holte sich der Neujahrssieger Marius Lindvik.

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Geiger konnte seinen ersten Sprung bei schlechten Windbedingungen nicht voll durchziehen und erreichte nur 117,5 Meter. Auf Rang 24 liegend ging er in den zweiten Durchgang, in dem er sich mit 126 Metern zwar noch auf Rang acht verbesserte, in der Gesamtwertung aber einbüßte und auf Platz drei zurückfiel. Noch schlimmer erging es dem bis dahin Führenden in der Gesamtwertung: Der Japaner Ryoyu Kobayashi kam im ersten Durchgang nur auf 122 Meter, im Finale konnte er mit 120 Metern nicht nachlegen und kam nur auf Rang 14. Damit fiel er sogar vom ersten auf den vierten Rang in der Vierschanzenwertung zurück.

"Ich bin auf Angriff gegangen, aber das ist nicht so gut gelungen. Das ärgert mich schon extrem. Es hat heute nicht sollen sein". Karl Geiger

Sieger Lindvik und Kubacki holen auf

Die zur Halbzeit der Tournee Dritt- und Viertplatzierten in der Gesamtwertung haben hingegen viel Boden gut gemacht. Der Norweger Marius Lindvik (Vierter in der Tourneewertung nach zwei Spingen) zeigte nach seinem Sieg beim Neujahrsspringen und der Bestleistung in der Qualifikation mit 133 Metern erneut seine Stärke und übernahm nach dem ersten Durchgang in Führung. Die brachte er trotz schwachen 120,5 Metern im Finale ins Ziel und verdrängte Geiger von Rang zwei der Gesamtwertung.

Dawid Kubacki kam als Dritter der Gesamtwertung nach Innsbruck. Im ersten Durchgang nutzte er dort die guten Windbedingungen und landete erst nach 133 Metern. Im Finale hatte er zwar auch Windpech und erreichte nur 120,5 Meter. Das reichte aber für Platz zwei, womit er aber in der Tourneegesamtwertung die Führung übernahm.

Leyhe bester DSV-Springer

Bester DSV-Springer in Innsbruck war Stephan Leyhe (Willingen). Er segelte zwei Mal auf 125 Meter und erreichte durch die konstante Leistung Rang fünf.

Weltmeister Eisenbichler und Schmid nur in den Top-30

Für den Weltmeister Markus Eisenbichler (Siegsdorf) war die Rückkehr an die Schanze, wo er im Februar WM-Gold geholt hatte, nicht von Erfolg gekrönt. Mit einem viel zu flachen Sprung und trotz der geringen Weite von 114,5 Metern gegen den Polen Maciej Kot zwar das Finale. Dabei verbesserte er sich mit 116,5 Metern nur geringfügig auf Rang 27.

Constantin Schmid (Oberaudorf) bekam im direkten Duell gegen den Österreicher Stefan Huber bei der gleichen Weite von 118 Metern mehr Jurypunkte und kam weiter. Mit einer Weite von 115 Metern beim zweiten Sprung kam er auf Platz 26.

Paschke und Baer nach erstem Durchgang ausgeschieden

Pius Paschke (Kiefersfelden) hatte im ersten Durchgang trotz einer Weite von 120,5 Metern gegen den Finnen Antti Aalto wegen etwas schlechterer Haltungsnoten das Nachsehen. Moritz Baer (Gmund-Dürnbach) war mit einem schwachen Sprung auf 107 Meter seinem Teamkollegen Geiger deutlich unterlegen und schied aus.