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Markus Eisenbichler ist startklar, bei Corona-Sorgenkind Karl Geiger wird es ein Wettlauf mit der Zeit: Eine Woche vor dem Start der Vierschanzentournee sind die deutschen Weltmeister bedingt angriffsbereit.

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Geiger hofft trotz Quarantäne weiter auf Tournee-Start

Markus Eisenbichler ist startklar, bei Corona-Sorgenkind Karl Geiger wird es ein Wettlauf mit der Zeit: Eine Woche vor dem Start der Vierschanzentournee sind die deutschen Weltmeister bedingt angriffsbereit.

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Der mit COVID-19 infizierte Skiflug-Weltmeister Karl Geiger hofft weiterhin auf seinen Start bei der Vierschanzentournee. "Mir geht es weiter gut, ich bin beschwerdefrei und habe in der Quarantäne mit leichtem Krafttraining angefangen", sagte der Skiflug-Weltmeister in einer Videobotschaft: "Ich hoffe, dass es so weitergeht, ich bald aus der Quarantäne darf und vielleicht sogar schon zum Auftaktspringen in Oberstdorf wieder zum Team stoßen kann - das würde mich extrem freuen." Geiger war nach der Rückkehr von der Flug-WM in Planica am vergangenen Mittwoch (16. Dezember) positiv getestet worden und in Heimisolation gegangen.

Späterer Tournee-Einstieg möglich

Die Tournee beginnt am 28. Dezember mit der Qualifikation in Oberstdorf - an Tag 13 nach der Diagnose also. Für Geiger wird es damit ein Wettlauf mit der Zeit. "Karl ist nicht wahnsinnig begeistert von der Situation, aber motiviert", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher: "Er wird sich auf jeden Fall fithalten, und dann müssen wir schauen, wie es weitergeht. Die Freigabe kommt vom Amt, da laufen die Diskussionen."

Falls Geiger für den Auftakt in Oberstdorf und sogar noch für Garmisch-Partenkirchen nicht zur Verfügung stünde, sei laut Horngacher "definitiv" auch ein Tournee-Einstieg "für Innsbruck und Bischofshofen möglich. Dann ohne Fokus auf die Gesamtwertung, aber das sind ja auch Weltcups."

Eisenbichler voller Vorfreude auf Vierschanzentournee

Auch Markus Eisenbichler war in Gedanken bei seinem langjährigen Zimmerkollegen. "Ich glaube, dass der Karle das locker wegsteckt. Er sieht das ziemlich entspannt und lässt sich nicht verrückt machen", sagte der Siegsdorfer. Eisenbichler ist schon vor Weihnachten voller Vorfreude auf die 69. Vierschanzentournee der Skispringer. Im Startort Oberstdorf springe er "meistens immer gut", sagte der Dreifach-Weltmeister von Seefeld in einer Video-Pressekonferenz. "I mog die Schanz einfach", fügte er an und erklärte die Schattenbergschanze zu seiner Lieblingsanlage der vier Tournee-Orte. 

Hinter Norwegens Gelb-Träger Halvor Egner Granerud, der zuletzt fünf Weltcup-Springen in Serie gewann, gilt Eisenbichler in diesem Jahr als heißer Kandidat auf den Gesamtsieg. Es wäre der erste deutsche Triumph seit Sven Hannawald 2002.

Eisenbichler freut sich auf ein paar ruhige Tage

Bevor es am 28. Dezember aber mit der Qualifikation losgeht, werde er mit Familie und Freundin Weihnachten feiern. "Ich bin jetzt echt nochmal froh, wenn ich jetzt heimkomme. In Engelberg war die Festplatte voll, weil man aus dem Modus nicht rauskommt - die ganze Zeit Skispringen, Skispringen, Skispringen", sagte der derzeit beste deutsche Flieger. Er wolle jetzt "einfach mal an etwas anderes denken".