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Bildrechte: Armin Weigel/dpa

Fußballzweitligist SSV Jahn Regensburg hat die Klasse gehalten. Jetzt freuen sich Verantwortliche und Fans schon auf die kommende Saison. Denn die zweite Fußball-Bundeliga könnte so attraktiv werden wie nie zuvor.

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SSV Jahn Regensburg freut sich auf fünftes Jahr in Zweiter Liga

Fußballzweitligist SSV Jahn Regensburg hat die Klasse gehalten. Jetzt freuen sich Verantwortliche und Fans schon auf die kommende Saison. Denn die zweite Fußball-Bundeliga könnte so attraktiv werden wie nie zuvor.

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Von
  • Uli Scherr
  • BR24 Sport

Nach einem spannenden Saisonfinale steht der SSV Jahn Regensburg vor einer fünften Saison in der Zweiten Fußball-Bundesliga. Jahn-Vorstandschef Hans Rothammer war nach dem Schlusspfiff am Pfingstsonntag erleichtert und erfreut: "Das war unglaublich spannend die letzten Wochen bis zum Schluss. Jetzt spielen wir das fünfte Jahr in der zweiten Liga. Sensationell für den Jahn."

Relegation vermieden

Mit einem 3:0-Heimsieg gegen den FC St. Pauli hatte der Jahn im letzten Saisonspiel den Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft. Bei einer Niederlage hätte der Jahn möglicherweise in der Abstiegsrelegation gegen den FC Ingolstadt antreten müssen.

Abschied von Oliver Hein

Es war auch ein gelungener Abschied für Rechtsverteidiger Oliver Hein (31), der aus Salching bei Straubing stammt und nach 14 Jahren bei den Regensburgern seine Karriere beendet. "Für uns war es keine leichte Saison, die wir jetzt aber erfolgreich abgeschlossen haben und das stimmt mich sehr glücklich", sagte er. "Es macht mich stolz und erfüllt mich mit Demut, so lange Zeit dabei gewesen zu sein, so ein Kapitel mitgeschrieben zu haben in der Geschichte des SSV Jahn."

Fans feiern vor dem Stadion

Ein paar hundert Fans waren vor das Stadion gekommen, um zu feiern und der Mannschaft nach dem Spiel aus sicherer Entfernung zuzuwinken. Die spontane Saisonabschlussparty verlief nach Polizeiangaben ohne Zwischenfälle.

Am Ende hat der Jahn die Saison auf Tabellenplatz 14 beendet - das ist tatsächlich das schlechteste Abschneiden in der Liga für die Regensburger seit dem Wiederaufstieg im Jahr 2017. Dafür erreichte das Team erstmals in der Vereinsgeschichte das Viertelfinale im DFB-Pokal.

Vorfreude auf Schalke und Werder

Den Verantwortlichen im Verein und vor allem den Fans war das am Pfingstwochenende egal. Sie freuen sich auf eine weitere Saison in der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Und die ist künftig so attraktiv wie nie zuvor: In der nächsten Saison darf der Jahn nämlich gegen die frisch abgestiegenen, einstigen Spitzenclubs FC Schalke 04 und Werder Bremen antreten (möglicherweise stößt auch noch der 1. FC Köln dazu).

Dazu kommen die schon in der zweiten Bundesliga versammelten Traditionsvereine wie HSV, Fortuna Düsseldorf oder 1. FC Nürnberg. Die Jahnfans dürfen sich also auf attraktiven Fußball freuen, die Verantwortlichen auf ein mehrfach ausverkauftes Jahnstadion.

Rothammer: "Es wird nicht leichter"

Trotzdem warnt Hans Rothammer: "Es wird natürlich nicht leichter für uns." Gerade die Großclubs wie Schalke, Bremen oder der HSV hätten ganz andere finanzielle Möglichkeiten. Dennoch ist der Jahn-Vorstandschef zuversichtlich: "Mit unserer Einstellung, unserer Mentalität und mit dem, was wir hier an dem Standort aufgebaut haben, können wir auch nächstes Jahr bestehen. Aber es wird wieder ein hartes Stück Arbeit."

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