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Fußball-Nationalteam: Ballack kritisiert Löw, Kroos kontert | BR24

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© BR Sport/Bernd Schmelzer

Bundestrainer Joachim Löw hat eine neue Spielidee. Und glaubt man Timo Werner oder Toni Kroos, dann sind seine Ansprachen so gut wie noch nie. Trotz aller kritischen Stimmen: Die Mannschaft steht hinter Löw.

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Fußball-Nationalteam: Ballack kritisiert Löw, Kroos kontert

Während sich die deutsche Nationalmannschaft auf das Nations-League-Duell mit den Niederlanden vorbereitet, schürt Michael Ballack die Diskussion wieder an, ob Joachim Löw noch der richtige Bundestrainers ist. Toni Kroos konterte Ballacks Kritik.

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Scheinbar hat der frühere DFB-Kapitän mit dem Bundestrainer auch acht Jahre nach seinem Aus bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft noch keinen Frieden geschlossen. Zwei Tage vor dem Nations-League-Spiel am Samstag (13.10.2018, 20.45 Uhr, live auf B5 aktuell) gegen die Niederlande in Amsterdam übte der einstige "Capitano" überraschend harte Kritik an Löw.

Der hätte nach dem WM-Desaster in Russland seinen Hut nehmen müssen, sagte Ballack in einem Interview mit der Deutschen Welle. "Ich war wie viele andere Leute auch überrascht, dass er seinen Job behalten hat", erklärte der 42-Jährige: "Manchmal funktioniert es einfach nicht mehr, wenn jemand so lange mit einer Mannschaft zusammen ist wie er." Da Löw für das Scheitern verantwortlich sei, sollte er "professionell genug sein", um die Konsequenzen daraus zu ziehen.

Mit Löw kriegen wir wieder die Kurve

Löw kommentierte die Vorwürfe nicht. Allerdings meldete sich Toni Kroos zu Wort. "Ich bin überzeugt, dass wir jetzt wieder die Kurve mit Jogi Löw kriegen", sagte der Mittelfeldspieler bei der Pressekonferenz der Deutschen Nationalmannschaft am Donnerstag in Berlin. Es könne sein, dass das Verhältnis von einem Trainer zu einer Mannschaft ein paar neue Reize brauche. "Aber die können manchmal auch vom selben Trainer kommen, wenn er sich hinterfragt. Das hat er getan", erklärte der Mittelfeldstratege. Zudem habe Löw "über viele Jahre bewiesen, dass er bereit ist, sich selbst weiterzuentwickeln. Das ging stetig nach oben."