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Fußball: Fünf Auswechslungen vorübergehend erlaubt | BR24

© Picture alliance/dpa

Auswechseltafel in einem Bundesligaspiel

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    Fußball: Fünf Auswechslungen vorübergehend erlaubt

    Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) und der Weltverband FIFA erlauben nach dem Neustart vorübergehend fünf statt bisher drei Wechsel pro Partie. Auch beim Video-Schiedsrichterassistenten sind Änderungen möglich.

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    • BR24 Sport

    "Diese Änderung wurde eingeführt, da ein dicht gedrängter Kalender und Spiele bei mitunter großer Hitze drohen, was sich beides auf das Wohl der Spieler auswirken könnte", erklärte der Weltfußballverband FIFA, die den Vorschlag beim IFAB eingereicht hatte.

    DFL-Zustimmung vermutlich reine Formsache

    Die neue Regel gilt ab sofort für alle neu startenden Wettbewerbe, die planmäßig spätestens bis zum 31. Dezember 2020 beendet sein werden. Für die Einführung dieser Neuerung ist zwar der nationale Verband zuständig. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte die Regeländerung aber schon zuvor in Erwägung gezogen. "Falls diese Regel seitens der FIFA entschieden wird, werden die Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga kurzfristig über eine zeitlich befristete Übernahme dieser Regelung entscheiden", hatte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert im Vorfeld gesagt.

    Maximal drei Unterbrechungen für fünf Wechsel

    Mit Blick auf den Spielfluss sind die Gelegenheiten zum Auswechseln aber beschränkt: Jedem Team stehen während der regulären Spielzeit maximal drei Gelegenheiten für Auswechslungen zur Verfügung. Zusätzlich gibt es natürlich weiterhin die Option, in der Halbzeitpause Wechsel vorzunehmen.

    Verzicht auf den Video-Schiedsrichterassistenten möglich

    Auch beim Einsatz der Video-Schiedsrichterassistenten (VAR) sind nun Änderungen erlaubt. So können Organisatoren von Wettbewerben, bei denen das VAR-System eingesetzt wird, nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach freiem Ermessen auf dessen Einsatz verzichten. Geschieht dies jedoch nicht, gelten weiterhin alle bisherigen Bestimmungen.