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Fußball: Club richtet den Blick nach vorne | BR24

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Sebastian Kerk, Hanno Behrens und Tim Leibold (v.l.n.r.)

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    Fußball: Club richtet den Blick nach vorne

    Das 1:5 gegen den SC Freiburg war ein miserabler Abschied aus der Bundesliga für Rekordabsteiger 1. FC Nürnberg. Doch mit der deftigen Klatsche wollte sich zumindest der Kapitän nicht lange beschäftigen. Sein Motto: Nach vorne schauen.

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    Der Kapitän des 1. FC Nürnberg sparte sich die Kritik und blickte lieber nach vorne. Klar, der Abstieg als Tabellenletzter, nach einem 1:5 beim SC Freiburg zum Abschied aus der Fußball-Bundesliga und einem miserablen Auftritt am 34. Spieltag hatten auch Hanno Behrens nicht gefallen. Aber der 29-Jährige verzichtete auf Kollegenschelte und schaute schon vor dem Saisonabschlussessen am Sonntag in Richtung 2. Liga: "Die Saison ist vorbei. Jetzt geht es in den Urlaub, da müssen wir die Köpfe etwas freikriegen. In vier Wochen starten wir dann wieder", sagte er.

    Damir Canadi übernimmt Trainerposten

    Nun ist auch klar, mit welchem Trainer: Damir Canadi kommt von Atromitos Athen an den Valznerweiher. Als Sportdirektor wird zudem Peter Hermann gehandelt. Der 67-Jährige feierte am Samstag als Assistenztrainer des FC Bayern München die Meisterschaft und war 2008/2009 in Nürnberg Co-Trainer von Michael Oenning.

    Kapitän Behrens: "Ich fühle mich hier wohl"

    Noch vor Bekanntgabe des Nachfolgers von Boris Schommers verbreitete Behrens im Freiburger Schwarzwald-Stadion Zuversicht. "Wenn man diese Saison nimmt, dann waren es keine guten Zeiten. Davor hatten wir ein sehr gutes Jahr. Jetzt versuchen wir, nächste Saison wieder ein sehr gutes Jahr zu haben", sagte er. "Ich glaube, dass wir eine gute Mannschaft zusammenkriegen und die Fans dann wieder mehr feiern lassen können."

    Dass Behrens auch nach dem Abstieg weiter für den Club spielt, davon geht er selbst aus. "Ich habe noch zwei Jahre Vertrag, ich fühle mich hier wohl. Es müsste schon etwas Außergewöhnliches passieren, dass ich mir ernsthaft Gedanken mache, wegzugehen", betonte er. Angeblich hat der Hamburger SV Interesse an ihm. "Im Fußball will ich nichts versprechen, man weiß nie, was kommt, ob private Gründe dazu kommen. Aber jeder weiß, wie wohl ich mich hier fühle. Von daher müssen wir über mich hier nicht groß reden."

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    Eduard Löwen und Mikael Ishak

    Wohin führt der Weg von Ishak, Leibold und Löwen?

    Ansonsten aber gibt es rund um den nun neunmaligen deutschen Meister und neunmaligen Bundesliga-Absteiger noch einige Fragezeichen. Wo Eduard Löwen, der am Samstag zum 1:5 traf, kommende Saison spielt, ist offen. Für ihn soll sich Eintracht Frankfurt interessieren. Auch Stürmer Mikael Ishak wartet noch auf Signale der Vereinsführung, ob er seinen bis 2020 laufenden Vertrag erfüllen soll. Außenverteidiger Tim Leibold wird mit dem VfB Stuttgart in Verbindung gebracht, mit Patrick Erras beschäftigt sich Gerüchten zufolge Newcastle United.