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Fußball-Bundesliga: Topklubs beweisen Solidarität | BR24

© picture-alliance/dpa

Bayern-Präsident Herbert Hainer

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    Fußball-Bundesliga: Topklubs beweisen Solidarität

    Die vier Bundesliga-Topklubs FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen beweisen Solidarität. Insgesamt 20 Millionen Euro spenden die Vereine, um kleinere Klubs in der Coronakrise zu unterstützen.

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    Die Deutsche Fußball Liga (DFL) reagierte mit großer Dankbarkeit auf die gemeinsame Solidaraktion: "Diese Aktion unterstreicht, dass Solidarität in der Bundesliga und 2. Bundesliga kein Lippenbekenntnis ist", sagte DFL-Boss Christian Seifert: "Das DFL-Präsidium ist den vier Champions-League-Teilnehmern sehr dankbar im Sinne der Gemeinschaft aller Klubs."

    Das Quartett zahlt insgesamt 20 Millionen Euro in einen Topf ein, der "in von der Corona-Krise ausgelösten Härtefällen Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga" helfen soll. 12,5 Millionen Euro davon sind noch nicht verteilte Medienerlöse, auf die verzichtet wird. 7,5 Millionen Euro steuern die Klubs selbst bei.

    FC Bayern-Präsident Hainer: Aktion "selbstverständlich"

    Präsident Herbert Hainer vom FC Bayern München hat die Notwendigkeit der Solidaraktion der vier deutschen Champions-League-Starter in Zeiten der Corona-Pandemie hervorgehoben. "Auch im Fußball müssen die Stärkeren den Schwächeren helfen, denn wir alle wollen in Zukunft wieder Fußballspiele und die Bundesliga mit vielen Mannschaften sehen. Deswegen ist es selbstverständlich", sagte Hainer.

    Über die Verteilung des Geldes entscheidet das DFL-Präsidium: "In diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass die stärkeren Schultern die schwächeren Schultern stützen", sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke meinte: "Wir haben immer gesagt, dass wir uns solidarisch zeigen werden, wenn Klubs unverschuldet durch diese absolute Ausnahmesituation in eine Schieflage geraten, die sie alleine nicht mehr beherrschen können."

    Auch für Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler war die Aktion eine Selbstverständlichkeit: Ich habe meine Spielerkarriere in der 2. Liga begonnen, hatte auch dort eine tolle Zeit, ich kenne und schätze beide Ligen - sie sind ein kostbares Gut, das wir gemeinsam schützen müssen."

    In den beiden höchsten Profiligen ist die Saison zunächst einmal bis 30. April ausgesetzt. Aufgrund fehelender Einnahmen bei laufenden Kosten,. besonders aber in Anbetracht der ausstehenden TV-Gelder, die im Falle einer Saisonabsage nicht zu fließen drohen, entschieden sich die vier Klubs zu dieser in der Geschichte der Bundesliga einzigartigen Aktion.