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Fußball-Bundesliga investiert Peanuts | BR24

© picture-alliance/dpa

Fußballprofi Serdan Tasci

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    Fußball-Bundesliga investiert Peanuts

    Beim Winter-Wahnsinn auf dem internationalen Spielermarkt hat sich die Fußball-Bundesliga fast mit einer Statistenrolle begnügt. Geschätzt rund 48 Millionen Euro investierten die 18 Klubs der Weltmeister-Liga für 43 neue Profis.

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    Beinahe Peanuts im Vergleich zu den Ausgaben der Premier League - hier wurden gut 171 Millionen Euro investiert. Noch mehr bei den wachsenden Super-League-Giganten in China mit rund 202 Millionen Euro. 

    Keine spektakulären Verpflichtungen in zweistelliger Millionenhöhe, dafür war in der Bundesliga Schnäppchenmarkt gefragt. In den letzten Stunden der zweiten Wechselperiode der Saison wurden keine teuren Stars mehr verpflichtet. Von den Top-Clubs verstärkte sich der FC Bayern in letzter Minute noch mit Serdar Tasci. Die finanzkräftigen Clubs wie der BVB und der VfL Wolfsburg übten sich in Zurückhaltung. 

    Teuerster Einkauf: Jonas Hofmann

    Teuerster Spieler ist der Neu-Gladbacher Jonas Hofmann, der für etwa 7,5 Millionen Euro von Borussia Dortmund an den Niederrhein wechselt. Allesandro Schöpf vom 1. FC Nürnberg soll Schalke etwa 6 Millionen gekostet haben. Das meiste Geld in diesem Winter gab es für den Wolfsburger Timm Klose, den Norwich City für 12 Millionen Euro auf die Insel lockte. 

    Prominenteste Verpflichtung ist Kevin Großkreutz, der von seinem unglücklichen Ausflug nach Istanbul den Weg zurück in die Bundesliga zum VfB Stuttgart fand. Die meisten Spieler holte Schlusslicht Hannover 96. Für Neu-Trainer Thomas Schaaf gab es bislang gleich sechs Neue. Eintracht Frankfurt sicherte sich kurz vor Transferschluss noch die beiden Hertha-Spieler Änis Ben-Hatira und Yanni Regäsel und kommt so auf fünf Winter-Zugänge. 

    Vier Minuten zu spät: HSV-Verpflichtung des Ivorers Sanogo

    Beim Hamburger SV ist eine dritte Verpflichtung gescheitert: Defensiv-Spezialist Sekou Sanogo von den Young Boys Bern hatte am Nachmittag zwar bereits den Medizincheck absolviert, doch die Verhandlungen über die Wechselmodalitäten zogen sich hin. Der Deal kam schließlich nicht zustande, weil die erforderlichen Transferunterlagen erst um 18.04 Uhr - vier Minuten nach Ende der Wechselfrist - übermittelt wurden. So machte der norddeutsche Traditionsclub nur zwei Transfers perfekt: Der Schweizer Nationalspieler Josip Drmic kommt auf Leihbasis bis zum Sommer von Borussia Mönchengladbach nach Hamburg. Zudem nahm der HSV den schwedischen Nationalspieler Nabil Bahoui bis 2018 unter Vertrag.