Sportpark Ronhof

Sportpark Ronhof

Bildrechte: picture alliance / Pressefoto Evans / Ryan Evans
    > Sport >

    Fürth und der Ronhof: Eine Verbindung für die Ewigkeit

    Fürth und der Ronhof: Eine Verbindung für die Ewigkeit

    Erbaut wurde der Fürther Ronhof im Jahre 1910. Seit mehr als einem Jahrhundert spielen die Franken nun schon dort. Die größten Erfolge konnten die Fans der SpVgg Fürth in den goldenen 1920er-Jahren feiern.

    In loser Serie stellt BR24 Sport in den nächsten Wochen Stadien in Bayern vor. Diesmal: der Sportpark Ronhof in Fürth.

    Weitere Fußballstätten folgen. Dazu stellen wir auch jeweils die Frage: "Was wünscht ihr euch für die Zukunft des Stadions?" Schreibt in die Kommentare oder auf unserem Instagram-Kanal BR24 Sport!

    Fakten zur Augsburg Arena

    • Eröffnung: 1910
    • Einweihungsspiel: SpVgg Fürth - Karlsruher FV
    • Kapazität: 16.626 (davon 8.500 Stehplätze)
    • Besonderheiten: : Gehört der Familie von Playmobil-Gründer Horst Brandstätter

    Erschließung, Bau und Eröffnung im Jahr 1910

    Das Gelände wurde 1910 der damals noch selbständigen Marktgemeinde Ronhof für 60.000 Reichsmark abgekauft. Beim Einweihungsspiel am 11. September 1910 gegen den amtierenden Deutschen Meister Karlsruher FV waren rund rund 8.000 Zuschauer dabei.

    Die goldenen Zwanziger

    Nach dem Ersten Weltkrieg wurden weitere Grundstücke dazugekauft und das Stadion ausgebaut. Dadurch entwickelte sich der Sportpark um 1920 zum größten Sportgelände des Deutschen Reiches.

    In dieser Zeit gehörte die SpVgg Fürth zur deutschen Fußballspitze - der Ronhof war in dieser Zeit stets prall gefüllt. Im Jahr 1926 feierte die SpVgg nach einem 4:1-Sieg über Hertha BSC Berlin in Frankfurt die zweite Deutsche Meisterschaft. Der dritte und vorerst letzte Titel folgte im Jahr 1929.

    Verfall und Verkauf

    Nachdem im Jahr 1963 die Bundesliga gegründet wurde, spielte die SpVgg meist unterklassig. Das Stadion verfiel und wurde 1983 an den Zirndorfer Spielwarenfabrikanten Horst Brandstätter verkauft.

    Zusammenschluss zweier Vereine bringt Schwung

    Erst 1996 kam durch den Zusammenschluss mit der Fußball-Abteilung des TSV Vestenbergsgreuth neues Leben in den Ronhof. Ein erster Umbau wurde in Angriff genommen. Der Aufstieg in die Zweite Bundesliga feierte die SpVgg Greuther Fürth im Jahr 1997 bereits im erneuerten Stadion. 1999 entstand die Südkurve und, erstmals in der Geschichte des Ronhofs, wurde ein Flutlicht installiert.

    Heimat der Kleeblätter

    Seit 2010 ist das komplette Stadion in den Vereinsfarben weiß-grün bestuhlt, die Gegengerade trägt den Schriftzug "Kleeblatt". 2016 wurde eine Haupttribüne gebaut und das Stadion in "Sportpark Ronhof" umbenannt. 16.626 Zuschauer finden heute dort Platz.

    "Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!