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Fürth ringt Fünftligist Meinerzhagen erst in Verlängerung nieder | BR24

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Die Spielvereinigung Greuther Fürth steht in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Gegen Fünftligist Meinerzhagen überzeugte das "Kleeblatt" aber erst in der Nachspielzeit.

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Fürth ringt Fünftligist Meinerzhagen erst in Verlängerung nieder

Die Spielvereinigung Greuther Fürth hat einen Ausrutscher im DFB-Pokal gerade so vermieden. 6:1 siegten die Mittelfranken zwar gegen Fünftligist RSV Meinerzhagen, der sogar geführt hatte. Aber erst in der Verlängerung spielte das "Kleeblatt" stark.

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Der RSV Meinerzhagen präsentierte sich im Fürther Ronhof in der regulären Spielzeit auf Augenhöhe mit der Spielvereinigung. Alesssandro Tomasello hatte nach 26 Minuten eine frühe Gästeführung auf dem Fuß, schoss aber knapp am Pfosten vorbei. Von Fürth kam in den ersten 45 Minuten - trotz 62 Prozent Ballbesitz - viel zu wenig.

Meinerzhagen geht verdient in Führung

Fünftligist Meinerzhagen belohnte sich nur fünf Minuten nach dem Seitenwechsel für den engagierten Auftritt. Sven Wurm durfte nach einer Ecke praktisch unbedrängt einköpfen, der Außenseiter führte nicht unverdient.

Immerhin: Fürth wachte durch den Rückstand auf. Sebastian Ernst hatte freistehend den Ausgleich auf dem Fuß (61.), zudem schickte Trainer Stefan Leitl mit Timothy Tillman einen frischen Mittelfeldmann aufs Feld, der die Lücken in der Meinerzhagener Defensive finden sollte (63.).

Fürth wacht spät auf

Und die über weite Strecken ungefährlichen Fürther kamen tatsächlich zum Ausgleich. Sebastian Ernst traf zum erlösenden Ausgleich (71.). Wie schon bei der Meinerzhagener Führung war es eine Kopfball nach einer Ecke, der den Erfolg brachte. Der Treffer weckte die SpVgg Greuther Fürth endlich richtig auf. In der Schlussphase drängten die "Kleeblättler" auf die Entscheidung in der regulären Spielzeit. Doch Meinerzhagen rettete sich in die Verlängerung.

Fünf Tore in der Verlängerung

Dort ließen bei den Gästen aus Westfalen aber die Kräfte nach. Julian Green sorgte mit einem Distanzschuss (98.) für die Fürther Führung - das "Kleeblatt" hatte die Tür zur nächsten Runde weit aufgestoßen. Marco Meyerhöfer erhöhte mit einem Doppelpack (103./105.) auf 4:1. Dickson Abiama sorgte, ebenfalls mit einem Doppelpack (113./118.) für den 6:1-Endstand.

SpVgg Greuther Fürth - RSV Meinerzhagen 6:1 n.V. (0:0,1:1)

SpVgg Greuther Fürth: Burchert - Meyerhöfer, Bauer, Barry (46. Jaeckel), Raum - Sarpei (40. Seguin) - Green (106. Stach), Ernst - Hrgota (72. Abiama), H. Nielsen, Leweling (63. Tillman)

RSV Meinerzhagen: Focher - Elmoueden (80. Spais), Wurm, Bauman, Buchwalder - Tomasello (67. Platt), Treude (56. Demir) - Kunkel - Kandziora (80. Sesay), Berlinski, Gräßer (79. Özdemir)

Schiedsrichter: Alexander Sather (Grimma)

Tore: 0:1 Wurm (50.), 1:1 Ernst (72.), 2:1 Green (98.), 3:1 Meyerhöfer (103.), 4:1 Meyerhöfer (105.), 5:1 Abiama (113.), 6:1 Abiama (118.)

Gelbe Karten: Elmoueden (1) / Barry (1), Burchert (1)

DFB-Pokal 2020/21: Erstrundenspiele mit bayerischen Klubs

12. September, 15.30 Uhr

12. September, 18.30 Uhr

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