SpVgg Greuther Fürth - FC St. Pauli, Der Fürther Branimir Hrgota (r) jubelt mit seinem Kollegen Timothy Tillman über seinen Treffer.
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Branimir Hrgota (r) jubelt mit seinem Kollegen Timothy Tillman

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Fürth-Kapitän Branimir Hrgota: "Wir müssen an uns glauben"

Fürths Branimir Hrgota war "sehr eng" mit Ex-Coach Stefan Leitl. Mit ihm hat er den Durchbruch in der Bundesliga geschafft. Jetzt sitzt Alexander Zorniger auf der Bank. "Ein sehr direkter Trainer", erzählt Hrgota im Instagram-Talk von BR24 Sport.

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Branimir Hrgota blickt im Instagram-Live-Talk von BR24 Sport noch einmal zurück auf seinen Wechsel in der Saison 2019/20 von Eintracht Frankfurt nach Fürth. "Für mich war die Spielzeit das Wichtigste. Im letzten Jahr bei der Eintracht hat mir die Spielzeit gefehlt", so der Schwede. "Wir hatten ein paar Optionen in der 1. Liga. Aber wir haben uns dann für das Kleeblatt entschieden."

"Wir müssen an uns glauben!" Branimir Hrgota

Im August wurde der ohnehin bis 2024 gültige Vertrag des Mittelstürmers mit der Spielvereinigung um zwei weitere Jahre bis Juni 2026 verlängert. Obwohl es den begehrten Offensivspieler auch in die Bundesliga zog. "Es ging auch wieder um Spielzeit. Es war eine sichere Karte, wenn es darum geht. Ich weiß, dass ich spiele". Natürlich gab es "Optionen zu gehen, aber mit der Mannschaft, mit dem Verein, mit der Familie - die Entscheidung war für mich dann Greuther Fürth".

Spielvereinigung in der Krise: "Es mangelt an Selbstbewusstsein"

Aktuell gilt es, das Tabellenschlusslicht wieder in die Erfolgsspur zu bringen. "Wir stehen unten, das Selbstvertrauen ist nicht so, wie es normalerweise ist. Dann machst du das, was für dich auch einfacher ist. Und dann passieren diese Fehler, die du normalerweise nicht machst. Es mangelt an Selbstbewusstsein." Vor allem in der Offensive müssen es die Jungs ein zweites, ein drittes, ein viertes Mal versuchen, mahnt Hrgota. "Wir müssen an uns glauben". Und dann ist es natürlich "auch wichtig, dass wir so wenig Tore wie möglich bekommen".

Zorniger gefordert

Damit es mit dem abstiegsbedrohten "Kleeblatt" wieder aufwärts geht, hat der Verein auch personelle Konsequenzen gezogen und Coach Marc Schneider nach dem 2:2 gegen Hansa Rostock entlassen. Alexander Zorniger wurde kurz darauf als neuer Hoffnungsträger verpflichtet. "Er ist ein sehr direkter Trainer. Er sagt, was er von uns auf dem Platz haben will. Das gefällt mir sehr gut". Allerdings müsse er, dass jetzt auch "so gut es geht, in unsere Köpfe bringen, was er von uns unbedingt haben will".

Mit Coach Stefan Leitl war Hrgota "sehr eng"

"Der Trainer, der mir am nähesten stand, mit dem ich am meisten geredet habe, war Stefan Leitl", erzählt der 29-Jährige. "Die drei Jahre, die wir mit dem Kleeblatt zusammen hatten - ich bin bei ihm Kapitän geworden, wir haben es zusammen in die Bundesliga geschafft."

Eigene Statistik im Derby-Duell gegen Nürnberg

Immer ein Thema ist bei Greuther Fürth auch das direkte Duell mit den Stadtnachbarn aus Nürnberg. Im letzten Aufeinandertreffen ging der Club mit einem 2:0 als Sieger vom Platz. Am 19. Spieltag (05.02.23) ist es wieder soweit, dann soll das "Kleeblatt" wieder Glück bringen.

"Wir nehmen uns ganz viel vor. Was richtig wehgetan hat bei der Niederlage in Nürnberg: Ich hatte vor diesem Spiel noch nie mit dem Kleeblatt gegen Nürnberg verloren, wenn ich auf dem Platz stand. Das war das erste Mal", so Hrgota. Der Mittelstürmer hat sogar eine eigene Rechnung mit dem Club aufgemacht. "Auf der Statistik stehe ich noch ganz oben". dass ich mehr Siege habe, als Nürnberg.