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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Daniel Karmann

Die SpVgg Greuther Fürth hat in einem turbulenten Spiel gegen den SV Sandhausen verdient mit 3:2 gewonnen.

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Fürth schnappt Sandhausen noch die Punkte weg

Die SpVgg Greuther Fürth holt in einem spannenden Duell gegen stark aufspielende Sandhausener am Ende noch den Sieg und strebt weiter dem Aufstieg entgegen.

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In einem spektakulären Schlagabtausch mit kuriosen Toren und vielen Emotionen konnten die Franken beim 3:2 (1:1) ihre zweite Niederlage infolge noch eindrucksvoll abwenden. Mit vorerst einem Spiel mehr als Verfolger Hamburger SV hat der Tabellenzweite seinen Vorsprung sogar auf satte sechs Punkte ausgebaut. Die Hanseaten auf Relegationsrang drei können aber schon am Donnerstag gegen den Karlsruher SC wieder herankommen.

Gelungener Auftakt für die Gastgeber

Wie aus dem Nichts kamen die Fürther mit dem ersten Torschuss zum Erfolg. Hans Nunoo Sarpei (6.) trat einfach mal aus halbrechter Position und recht großer Distanz auf das Spielgerät. Der Rechtsschuss flog fast mittig aufs Tor zu. SV-Keeper Stefanos Kapino sah den Ball lange kommen und nahm die Hände nach oben - ließ die Kugel aber durchrutschen. Ein Torwartfehler bescherte Sarpei den ersten Saisontreffer - sein erstes Tor überhaupt im deutschen Profifußball. Fast hätte dann ein Eigentor die Anzeige auf 2:0 gedreht. Tim Kister wollte eigentlich klären, erwischte das Leder aber mit dem linken Schienbein. Der Ball flog im hohen Bogen über Kapino hinweg an die Querlatte des eigenen Tores.

Ausgleich für den SV

Kister blieb auf Torkurs, verpasste dieses Mal aber die Chance auf den Ausgleich. Aus kürzester Distanz brachte er das Spielgerät nicht über die Linie. Der Innenverteidiger setzte jedoch nach und legte mit Übersicht zurück auf Daniel Keita-Ruel, der den Ball mit dem rechten Fuß zum 1:1 unter die Querlatte knallte.

Sandhausen kann Nachlegen

Nach der Pause war es wieder Keita-Ruel (52.) der für Sandhausen einnetzte. Zunächst war der Stürmer noch an Fürths Sascha Burchert gescheitert. Die zweite Chance nutzte er aber und schoss zur verdienten Führung ein.

Fürth musste den Rückschlag wegstecken. Hilfe kam dabei vom Gegner. Aleksandr Zhirov (77.) hatte versucht im Torraum zu klären. Von seinem rechten Schienbein sprang das Spielgerät jedoch unglücklich ins eigene Tor. Fürth war mit dem 2:2 wieder zurück im Spiel.

Eine Einzelleistung und große individuelle Qualität brachten dem Kleeblatt am Ende noch die umjubelte Führung. Branimir Hrgota (86) dribbelte sich zwischen Erik Zenga und Nils Röseler hindurch, marschierte in den Sechzehner und wuchtete das Leder oben ins kurze Eck - Saisontreffer Nummer 13 für den 28-Jährigen.

SpVgg Greuther Fürth - SV Sandhausen 3:2 (1:1)

Fürth: Sascha Burchert - Jaeckel, Bauer, Itter - Meyerhöfer, Sarpei (68. Tillman), Raum (46. Ernst) - Seguin, Green (58. Abiama) - Hrgota (89. Barry), Nielsen. - Trainer: Leitl

Sandhausen: Kapino - Nauber (77. Paurevic), Kister (62. Röseler), Schirow - Diekmeier, Taffertshofer (62. Zenga), Bachmann (71. Linsmayer), Nartey - Biada (77. Esswein) - Behrens, Keita-Ruel. - Trainer: Kleppinger

Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart)

Tore: 1:0 Sarpei (6.), 1:1 Keita-Ruel (36.), 1:2 Keita-Ruel (52.), 2:2 Schirow (77., Eigentor), 3:2 Hrgota (86.)

Beste Spieler: Seguin, Sarpei - Keita-Ruel, Bachmann

Gelbe Karten: Hrgota (2), Seguin (8) - Biada (3), Bachmann (2)

Erweiterte Statistik (Quelle: deltatre): Torschüsse: 18:12 Ecken: 3:6 Ballbesitz: 56:44 Prozent Zweikämpfe: 116:108