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Frauenfußball-Bundesliga startet wieder am 29. Mai | BR24

© picture-alliance/dpa

Spielszene Duisburg - München

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    Frauenfußball-Bundesliga startet wieder am 29. Mai

    Die Frauenfußball-Bundesliga will trotz Coronakrise am 29. Mai wieder den Spielbetrieb aufnehmen. Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit.

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    "Die Rückkehr der Frauen-Bundesliga auf den Platz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einer Art Normalität im Fußball wie in der Gesellschaft", sagte DFB-Präsident Fritz Keller. Die zwölf Manager der Frauen-Erstligisten verständigten sich auf einer Tagung auf den Neustart.

    Elf von zwölf Klubs hatten sich in einer vorherigen Videoschalte für eine Fortsetzung des Spielbetriebs ausgesprochen. Der 1. FC Köln enthielt sich der Stimme. Auch im DFB-Pokal soll bei den Frauen noch ein Siegerteam ermittelt werden.

    "Die Fortsetzung der Saison ist ein starkes Signal für den Frauenfußball und die Gleichbehandlung von Berufssportlerinnen und Berufssportlern." DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg

    In der Liga stehen noch sechs Spieltage aus. Tabellenführer ist der VfL Wolfsburg vor dem FC Bayern München und 1899 Hoffenheim. Die deutsche Liga wäre europaweit die erste Frauenliga, in der wieder der Ball rollt. Die Bundesliga nehme damit eine Vorreiterrolle im internationalen Frauenfußball ein, glaubt Keller.

    Neustart mit Wolfsburg-Köln

    Der Spielbetrieb soll mit der Partie des VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Köln am 26. Mai um 14.00 Uhr wieder beginnen. Spätestens am 28. Juni soll die Saison beendet werden. Danach soll noch das Endspiel im DFB-Pokal am 4. Juli in Köln stattfinden. Die Viertel- und Halbfinalpartien sind für den 2. und 3. Juni bzw. 10. und 11. Juni terminiert.

    DFB dankt Champions-League-Teilnehmern

    Siggi Dietrich, der Vorsitzende des DFB-Ausschusses für die Frauen-Bundesligen und Manager des 1. FFC Frankfurt, dankte den vier Champions-League-Teilnehmern Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und RB Leipzig. Sie hatten für die Frauen-Bundesliga und die 3. Liga 7,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

    Davon sollen zunächst die ansonsten durch die Vereine zu tragenden Kosten für die Corona-Tests gezahlt werden. Der Restbetrag soll ohne Abzüge an die Klubs zur Unterstützung für die Durchführung der weiteren Saisonspiele ausgezahlt werden.

    Hygienekonzept fast wie in der Deutschen Fußball-Liga

    Das Hygienekonzept für die Frauenfußball-Bundesliga unterscheidet sich nur in Nuancen vom Konzept für die 1. und 2. Bundesliga der Männer. Angesichts kleinerer Arenen sollen aber nur rund 130 Personen pro Spiel im Stadion sein.