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Frankenderby: Jens Kellers Trainer-Debüt endet torlos | BR24

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Das 265. Frankenderby zwischen Greuther Fürth und Nürnberg endete in einem torlosen Remis.

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Frankenderby: Jens Kellers Trainer-Debüt endet torlos

Im fränkischen Derby trennte sich die Spielvereinigung Greuther Fürth mit einem torlosen Unentschieden vom 1. FC Nürnberg. Damit gab Jens Keller in seinem ersten Spiel an der Nürnberger Bank ein eher durchwachsendes Debüt.

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Derbystimmung wollte am 14. Spieltag der 2. Bundesliga nicht so recht aufkommen. Zwar dominierte die SpVgg Greuther Fürth die zweikampfgeprägte Partie größtenteils, dennoch kamen sie über ein torloses Unentschieden nicht hinaus. Beide Mannschaften zeigten sich in der Offensive auffallend harmlos. Der eingewechselte Nürnberger Iuri Medeiros (79.) versuchte es immerhin mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Fürths Keeper Sascha Burchert klärte zwei Minuten später den Freistoß von Johannes Geis und bewahrte sein Team vor dem Rückstand. In einer hitzigen Schlussphase vergab Medeiros (90.) die dicke Chance zum FCN-Sieg. Dem 1. FC Nürnberg gelang es somit nicht, sich für die Steigerung nach der Halbzeitpause zu belohnen. Damit hat Jens Keller auf Seiten der Gäste im 265. Frankenderby ein eher durchwachsenes Debüt als Trainer erlebt.

Viele Zweikämpfe, wenige Torchancen

Die Gastgeber fanden zunächst nicht recht in die Partie und ließen sich von locker aufspielenden Nürnbergern in eine passive Rolle drängen. In der zehnten Minute wachten die Fürther auf und dominierten ab diesem Zeitpunkt das Geschehen. Zwar arbeiteten die Nürnberger defensiv sehr konsequent, darüber hinaus ging bei den Gästen allerdings nicht viel nach vorn. Fürth war nicht nur die meiste Zeit im Ballbesitz, sie erwiesen sich zudem auch als sehr zweikampfstark. Dennoch fehlte es in letzter Konsequenz an Durchschlagskraft und es gelang es der Spielvereinigung nicht, aus diesen Vorteilen etwas Zählbares zu machen. Vorschnelle Torabschlüsse und viele technische Fehler prägten das Bild.

Die Fürther Hausherren befinden sich nach dem Remis weiter unter den Top sieben. Die Nürnberger haben von ihren vergangenen elf Pflichtspielen nur eines gewonnen und bleiben im unteren Tabellendrittel.

SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Nürnberg 0:0

Fürth: Sascha Burchert - Meyerhöfer, Caligiuri, Mavraj, Maximilian Wittek - Seguin - Ernst, Mohr (70. Stefaniak) - Nielsen - Hrgota (76. Leweling), Keita-Ruel

Nürnberg: Dornebusch - Sorg, Mühl, Sörensen, Valentini - Behrens, Geis - Robin Hack - Dovedan (78. Schleusener), Kerk (63. Medeiros) - Frey

Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)

Zuschauer: 15.000 (ausverkauft)

© BR

Vor den beiden Derbys, in München und in Fürth, war die Polizei in höchster Alarmbereitschaft. Mit einem Großaufgebot sorgte sie dafür, dass die Fans der jeweiligen Teams nicht aneinandergerieten.