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FC Bayern München gegen VfL Wolfsburg - das Top-Spiel der Frauenfußball-Bundesliga ist während der Länderspielpause der Männer die herausragende Partie im deutschen Vereinsfußball. Einiges deutet auf ein hochinteressantes Duell hin.

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Fragen und Antworten zum Top-Spiel der Frauen-Bundesliga

FC Bayern München gegen VfL Wolfsburg - das Top-Spiel der Frauenfußball-Bundesliga ist während der Länderspielpause der Männer die herausragende Partie im deutschen Vereinsfußball. Einiges deutet auf ein hochinteressantes Duell hin.

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Die Frauenfußball-Bundesliga erlebt am Sonntag (Anstoß 14.00 Uhr, live im BR Fernsehen und im Stream) mit der Partie von Spitzenreiter FC Bayern München gegen Titelverteidiger und Verfolger VfL Wolfsburg den Höhepunkt der Hinrunde. Bei zwei Zählern Rückstand ist Wolfsburg bereits zum punkten verpflichtet. Hier einige Fragen und Antworten zum Top-Spiel.

Wie ist die Lage vor der Begegnung Erster gegen Zweiter?

Die FC-Bayern-Frauen stehen nach acht Spieltagen mit weißer Weste da. Alle Partien wurden zu Null gewonnen - einen besseren Saisonstart hatte das Team von Trainer Jens Scheuer noch nie.

Wolfsburg dagegen patzte beim 1:1 gegen den SC Freiburg unerwartet und hat zwei Punkte Rückstand. Ein Bayern-Sieg könnte bereits vorentscheidend sein.

"Wir spielen zuhause und haben am Sonntag sehr viel zu gewinnen: Wenn uns ein Sieg gelingt, wäre das umgekehrt ein enormer Rückschlag für die Konkurrenz", sagt Scheuer.

Wolfsburg-Trainer Stephan Lerch sieht bei seinem Team einen deutlichen Aufwärtstrend: "Uns steht eine Mannschaft gegenüber, die mit Selbstvertrauen und Entschlossenheit auftreten wird. Aber auch wir sind in der Lage, dominant aufzutreten und Top-Spiele zu gewinnen – so wie in Potsdam (5:0)."

Was macht die Bayern so stark - und warum tritt Wolfsburg nicht so dominant auf wie in den Jahren zuvor?

Ein Problem der Bayern in den zurückliegenden Spielzeiten war die Konstanz gerade in den Begegnungen mit den vermeintlich leichteren Gegnern. Das läuft derzeit besser.

"Wir konnten diese Saison, im Vergleich zum Vorjahr, eine komplette Vorbereitung mit der gesamten Mannschaft absolvieren. Im Sommer haben wir uns zudem punktuell verstärkt", sagt Bayern-Coach Scheuer: "Die Mannschaft ist fokussiert, gefestigt und ruft auch gegen vermeintlich kleinere Gegner Top-Leistungen ab."

Der VfL hatte dagegen eine gestörte Vorbereitung. Hinzu kommen Abgänge von wichtigen Spielerinnen wie Pernille Harder oder Langzeitverletzte wie Sara Doorsun oder Alexandra Popp. Trainer Stephan Lerch verweist aber auch auf die durch das Champions-League-Finalturnier extrem kurze Saisonvorbereitung oder den Einbau neuer Spielerinnen.

Wie beeinflusst die Corona-Pandemie die Abläufe bei den Teams?

"Wir sind seit über einem halben Jahr in unserer geschützten Blase unter uns. Wir haben uns in der Zeit natürlich an alle Abläufe gewohnt und halten alle Vorgaben sehr diszipliniert und konsequent ein. Wir wollen hier für die Gesellschaft auch ein Vorbild sein", sagt Bayern-Trainer Scheuer.

Beim VfL ist man froh, dass überhaupt gespielt werden darf. "Wir wussten, dass dies passieren konnte, von daher gehen wir so normal wie möglich mit der gesamten Thematik um und nehmen die Situation so an, wie sie ist. Über allem steht natürlich die Einhaltung der Hygienevorschriften", meint Lerch.