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Formel 1 will abgesagte Rennen virtuell austragen | BR24

© Picture alliance/dpa

Formel 1-Weltmeister Lewis Hamilton

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    Formel 1 will abgesagte Rennen virtuell austragen

    Die Formel 1 will die wegen der Coronakrise ausgefallenen Rennen virtuell austragen. Dabei werden ab diesem Wochenende mehrere bekannte Formel-1-Fahrer in der Rennsimulation F1 2019 gegeneinander antreten. Und mit dieser Idee sind sie nicht allein.

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    Das Mercedes-Team um Weltmeister Lewis Hamilton gab bekannt, man arbeite "derzeit an der Durchführbarkeit und der Logistik, um die Ausrüstung zu den Menschen zu bringen." Der Rennstall versprach aber, auf jeden Fall "in irgendeiner Form" an den virtuellen Rennen teilzunehmen. Offen ist, welche weiteren Piloten teilnehmen. Während etwa Red-Bull-Star Max Verstappen (Niederlande) und der britische McLaren-Youngster Lando Norris häufig auch virtuelle Rennen gegen eSportler bestreiten, ist Ferrari-Pilot Sebastian Vettel (Heppenheim) kein großer Fan des Konsolensports.

    Start am Sonntag mit dem Kurs von Bahrain

    Gestartet wird die E-Sport-Serie am Sonntag mit dem Großen Preis von Bahrain, gefahren wird über 50 Prozent der Renndistanz (28 Runden). Übertragen werden die Rennen an den ursprünglich geplanten Renntagen auf den Social-Media-Kanälen der Formel 1.

    Virtuelle Rennen bis zum verschobenen Saisonauftakt

    Auf die offizielle WM-Serie werden die Rennen jedoch keinen Einfluss haben. Geplant ist derzeit, die virtuellen Rennen bis Ende Mai auszutragen. Der Auftakt der regulären Formel 1-Saison wird frühestens am 7. Juni in Aserbaidschans Hauptstadt Baku erfolgen, alle Rennen bis dahin wurden abgesagt.

    Basketball-EuroLeague-Paarung als Zocker-Duell

    Auch andere Sportarten setzen angesichts der Corona-Krise auf E-Sport. So hat beispielsweise Bayern Münchens eBasketball-Abteilung für Freitagabend zum EuroLeague-Duell mit den Zockern von Fenerbahce Istanbul eingeladen. Prominente Unterstützung bekommen sie dabei durch den Nationalspieler Maodo Lo.