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Formel 1-Saison 20/21 "eine kleine Wundertüte" | BR24

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Mit fast vier Monaten Verzögerung geht es endlich los, doch an die "neue" Formel 1 werden sich Fans und Fahrer erst gewöhnen müssen.

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Formel 1-Saison 20/21 "eine kleine Wundertüte"

Nur durch ein strenges Hygienekonzept ist es möglich, dass die Formel 1 am kommenden Wochenende mit knapp vier Monaten Verspätung starten kann. Das ist "eine kleine Wundertüte, die da auf uns zu kommt", verspricht BR-Sportreporter Andres Troll.

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Fans werden bei den WM-Läufen in der Steiermark am 5. und 12. Juli nicht dabei sein. Auch danach wird es zunächst nur Geisterrennen geben, doch auch diese sind bereits eine Herausforderung. "Normalerweise tauchen da bis zu 1.200 Leute pro Team auf", erklärt Troll. Jetzt gilt es, dass Konzepte greifen, diese Zahl deutlich zu reduzieren. Denn schließlich müssen die meisten Beteiligten zwei Wochen lang in Hotels untergebracht werden.

Probenanalyse in Ebersberg östlich von München

Rund um die ersten beiden Formel-1-Saisonrennen im österreichischen Spielberg im Juli sollen zwischen 10.000 und 12.000 Coronavirus-Tests durchgeführt werden. "Das Konzept sieht vor, dass die Proben zweimal täglich in ein Analyselabor in Ebersberg östlich von München transportiert werden", erklärt Troll. Innerhalb von 16 bis 24 Stunden nach den Probeentnahmen sollen die Resultate feststehen.

Bis zu 15 oder 16 Rennen geplant

Nach den ersten beiden Rennen in Österreich folgen zwei weitere im englischen Silverstone, des Weiteren jeweils eines in Ungarn und in Spanien. Auch in Belgien und im italienischen Monza soll gefahren werden. Weitere Destinationen wollen die Verantwortlichen der Formel 1 noch bekanntgeben. Bis zu 15 oder 16 Rennen sind im Gespräch für diese Saison.

"Wundertüte" für Piloten und ihre Fahrzeuge

Das wird "eine kleine Wundertüte, die da auf uns zu kommt", sagt Troll. Niemand wisse, wie die Fahrzeuge nach der langen Wartezeit unter Rennbedingungen funktionieren werden. Auch für die Piloten werde das "eine ganz spannende Situation, die wir bislang noch nicht erlebt haben".

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Nur durch ein strenges Hygienekonzept ist es möglich, dass die Formel 1 am kommenden Wochenende mit knapp vier Monaten Verspätung starten kann. Das ist "eine kleine Wundertüte, die da auf uns zu kommt", verspricht BR-Sportreporter Andres Troll.