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Pierre Gasly fährt in Monza Sensationssieg ein | BR24

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Der Franzose Pierre Gasly im AlphaTauri konnte den Großen Preis von Italien überraschend für sich entscheiden. Beim Heim-Desaster von Ferrari siegte er in Monza vor dem Spanier Carlos Sainz im McLaren und Racing-Point-Pilot Lance Stroll aus Kanada.

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Pierre Gasly fährt in Monza Sensationssieg ein

Der Franzose Pierre Gasly im AlphaTauri konnte den Großen Preis von Italien überraschend für sich entscheiden. Beim Heim-Desaster von Ferrari siegte er in Monza vor dem Spanier Carlos Sainz im McLaren und Racing-Point-Pilot Lance Stroll aus Kanada.

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Pierre Gasly im AlphaTauri

Mit seinem Sieg sorgte Pierre Gasly für einen historischen Tag in der Formel 1. 146 Rennsiege in Folge gingen zuvor entweder an Mercedes, Ferrari oder Red Bull, nach siebeneinhalb Jahren beendete der Franzose nun diese Serie der großen Drei. Kimi Räikkönen im Lotus hatte am 17. März 2013 den Großen Preis von Australien gewonnen, danach übernahmen die drei Top-Teams. Am Sonntag holte Gasly im Großen Preis von Italien seinen ersten Formel-1-Sieg. "Ich kann noch gar nicht realisieren, was gerade passiert ist", sagte der 24-Jährige. "Ich habe so viel erlebt in den vergangenen 18 Monaten. Und jetzt hier zu stehen. Es ist einfach nur Wahnsinn". Gasly hatte es Anfang 2019 schon zu Red Bull geschafft, wurde wegen fehlender Ergebnisse aber zum Schwesterteam AlphaTauri zurückgeschickt.

Komplikationen bei Lewis Hamilton und Valtteri Bottas

Gaslys Erfolg in Monza war allerdings nur möglich, weil die Favoriten ungewöhnlich strauchelten. So kassierte Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes eine Stop-and-Go-Strafe wegen Einfahrt in die gesperrte Boxengasse und wurde letztlich Siebter. Sein Teamkollege Valtteri Bottas hatte in der Frühphase Probleme und holte Platz fünf. Max Verstappen musste seinen Red Bull mit technischen Problemen abstellen.

Schwarzer Tag für Ferrari

Die beiden ohnehin schwachen Ferrari schieden beim Heimrennen aus. Sebastian Vettel musste mit einem Bremsdefekt aufgeben, Charles Leclerc landete nach einem Fahrfehler in der Streckenbegrenzung und löste eine fast 30-minütige Unterbrechung aus. Vettels schwaches Auto zeigte dieses Mal auch gefährliche technische Mängel, und der Heppenheimer hatte anschließend kaum noch Lust auf Analysen. "Der Drops ist gelutscht", sagte er im Interview, "dieses Jahr wird schwierig bleiben, und nächstes Jahr betrifft mich nicht mehr. Das Team hat eine andere Richtung gewählt als ich". Am Ende der Saison muss Vettel Ferrari verlassen. "Ich weiß auch nicht weiter", sagte Vettel: "Man denkt dauernd, schlimmer geht es nicht mehr, doch anscheinend geht es in diesem Jahr immer noch schlimmer". In Monza war er nur von Rang 17 gestartet, Ferrari blieb beim Großen Preis von Italien erstmals seit 15 Jahren ohne Punkte.

Im WM-Klassement führt Hamilton (164 Punkte) weiter souverän vor Bottas (117) und Verstappen (110). Das neunte von 17 Saisonrennen steigt am kommenden Wochenende in Mugello.