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Formel 1: Silberpfeile dominieren beim Qualifying | BR24

© dpa-Bildfunk/David Davies

Formel 1 - Ferrari

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    Formel 1: Silberpfeile dominieren beim Qualifying

    Lewis Hamilton startet zum sechsten Mal nacheinander beim Auftakt der Formel-1-Saison von der Pole Position. Sebastian Vettel sieht nach der klaren Niederlage in der Qualifikation viel Arbeit vor sich.

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    Sebastian Vettel hatte Redebedarf. Lange verharrte der 31-Jährige am Ferrari-Kommandostand und suchte nach Erklärungen für die erneute Schlappe gegen Lewis Hamiltons Mercedes-Team in der ersten Qualifikation der neuen Formel-1-Saison. "Ich bin wirklich erstaunt, wir haben einige Hausaufgaben zu erledigen", sagte der Hesse am Samstag nach der Startplatzjagd in Melbourne. Weltmeister Hamilton holte sich zum sechsten Mal in Serie die Pole Position für das Auftaktrennen im Albert Park, der Finne Valtteri Bottas steuerte den zweiten Silberpfeil auf Rang zwei, Vettel wurde Dritter.

    Dämpfer für Vettel

    Hamiltons Vorsprung auf Vettel war mit 0,7 Sekunden unerwartet groß. Entspannt hockte sich der Brite danach vor die Fotowand des Weltverbands, schoss ein paar Handyfotos und wartete geduldig auf den auch hier verspäteten Vettel. "Wir haben in den vergangenen Tagen große Schritte nach vorn gemacht", stellte der 34-Jährige fest. Noch bei den Testfahrten in Barcelona sei Ferrari schneller gewesen. Davon war in Australien nichts mehr zu sehen. "Es hat sich nicht so gut angefühlt wie bei den Tests", räumte Vettel ein. "Wir machen uns noch keine großen Sorgen, aber es ist sicher nicht toll", fügte er hinzu. In den beiden vergangenen Jahren hatte Vettel das Auftaktrennen gewonnen. Mit einem weiteren Sieg würde er diesmal gern Schwung holen für den ersten WM-Titel mit der Scuderia in seinem fünften Vertragsjahr.

    Diese Hoffnung erhielt am Samstag einen ziemlichen Dämpfer angesichts des Vorsprungs der Serien-Champions in Silber. Immerhin ließ Vettel seinen neuen Teamkollegen hinter sich. Der 21 Jahre alte Charles Leclerc aus Monaco reihte sich hinter Red-Bull-Fahrer Max Verstappen aus den Niederlanden auf Rang fünf ein. Renault-Pilot Nico Hülkenberg wurde Elfter.