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Formel 1: Lewis Hamilton gewinnt auf drei Rädern in Silverstone | BR24

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Selbst ein defekter Reifen kann Lewis Hamilton nicht stoppen: Der Brite gewann sein Heimrennen in Silverstone. Pleiten, Pech & Pannen dagegen für Sebastian Vettel und Niko Hülkenberg beim Großen Preis von Großbritannien.

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Formel 1: Lewis Hamilton gewinnt auf drei Rädern in Silverstone

Weltmeister Lewis Hamilton untermauert seine Ausnahmestellung: Beim Großen Preis von Silverstone gewann der 35-jährige Brite trotz eines Reifenschadens kurz vor dem Ziel. Sebastian Vettel wurde nur Zehnter, Nico Hülkenberg konnte nicht starten.

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Lange sah es nach einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg von Hamilton - er war von der Pole Position gestartet - aus. Erst ein Reifenschaden in der Schlussrunde sorgte noch einmal für Spannung. Hamilton rettete sich und seinen Mercedes aber dank eines bis dahin herausgefahrenen großen Vorsprungs noch vor Red-Bull-Pilot Max Verstappen über die Ziellinie. Dritter wurde Ferrari-Pilot Charles Leclerc. Für Hamilton ist es bereits der siebte Sieg auf seinem Heimkurs in Silverstone.

"Bis zur letzten Runde war alles easy. Ich bin quasi dahingesegelt. Als ich gehört habe, dass sich der Reifen bei Valtteri verabschiedet hat, habe ich etwas langsamer gemacht. Plötzlich ging auch bei mir die Luft raus. Ich bin kaum noch um die letzten beiden Kurven rumgekommen. Gott sei Dank hat es geklappt. Mein Herz ist fast stillgestanden, deswegen war ich wohl so cool." Lewis Hamilton nach dem Sieg in Silverstone

Auch Bottas mit Reifenschaden - Vettel nur Zehnter

Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas, der lange auf Platz zwei gelegen hatte, wurde ebenfalls Opfer eines Reifenschadens. Er musste einmal ungeplant an die Box und wurde nur Elfter. Davon profitierte wiederum Sebastian Vettel im zweiten Ferrari. Der Ex-Weltmeister rutschte als Zehnter gerade noch so in die Punkteränge.

In der WM-Gesamtwertung führt Hamilton nach vier Rennen mit 88 Punkten vor Valtteri Bottas (58) und Max Verstappen (52).

Technikprobleme: Hülkenberg kann nicht starten

Bitter verlief das Rennen für Rückkehrer Nico Hülkenberg. Der Rheinländer, der für den coronainfizierten Sergio Perez kurzfristig bei Racing Point in ein Cockpit gerutscht war, konnte nicht starten.

Obwohl sich die Mechaniker bis zuletzt bemühten, den Fehler zu finden, konnte Hülkenberg nicht aus der Garage in die Startaufstellung fahren. "Ganz genau kann ich nicht sagen, was los war", sagte der 32-Jährige über den technischen Defekt: "Der Motor war nicht zu starten. Das ist bitter. Ein krasser Krimi, in dem ich mich befinde. Es ging nix, da war nix zu reparieren."

Endergebnis Großer Preis von Großbritannien

  • 1. Lewis Hamilton (Großbritannien) Mercedes 1:29:51,105 Stunden
  • 2. Max Verstappen (Niederlande) Red Bull-Honda 5,856 Sekunden zurück
  • 3. Charles Leclerc (Monaco) Ferrari 18,474
  • 4. Daniel Ricciardo (Australien) Renault 19,650
  • 5. Lando Norris (Großbritannien) McLaren-Renault 22,277
  • 6. Esteban Ocon (Frankreich) Renault 26,937
  • 7. Pierre Gasly (Frankreich) AlphaTauri-Honda 31,188
  • 8. Alexander Albon (Thailand) Red Bull-Honda 32,670
  • 9. Lance Stroll (Kanada) Racing Point-Mercedes 37,311
  • 10. Sebastian Vettel (Heppenheim) Ferrari 41,857
  • 11. Valtteri Bottas (Finnland) Mercedes 42,167
  • 12. George Russell (Großbritannien) Williams-Mercedes 52,004
  • 13. Carlos Sainz jr. (Spanien) McLaren-Renault 53,370
  • 14. Antonio Giovinazzi (Italien) Alfa Romeo Racing-Ferrari 54,205
  • 15. Nicholas Latifi (Kanada) Williams-Mercedes 54,549
  • 16. Romain Grosjean (Frankreich) Haas-Ferrari 55,050
  • 17. Kimi Räikkönen (Finnland) Alfa Romeo Racing-Ferrari (eine Runde zurück)

Ausgeschieden

  • Daniil Kwjat (Russland) AlphaTauri-Honda 32. Runde (Unfall)
  • Kevin Magnussen (Dänemark) Haas-Ferrari 1. Runde (Unfall)

Nicht gestartet

  • Nico Hülkenberg (Emmerich) Racing Point-Mercedes (Antriebsprobleme)