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Formel 1 in Spanien: Ferrari erneut hinter Mercedes | BR24

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Italienische Aufholjagd in Spanien? Ferrari will beim Großen Preis von Barcelona zu Mercedes aufschließen. Doch Wunsch und Wahrheit liegen weit auseinander, glaubt Andreas Troll, Formel-1-Reporter von BR Sport.

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Formel 1 in Spanien: Ferrari erneut hinter Mercedes

Beim Training und Qualifying zum Großen Preis von Spanien erlebten Ferrari und Sebastian Vettel erneut einen Dämpfer. Mit neuem Motor sollte die Lücke zu Mercedes geschlossen werden. Doch die Silberpfeile waren erneut nicht zu stoppen.

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Mercedes-Pilot Valtteri Bottas sicherte sich die Pole Position für den Großen Preis von Spanien am Sonntag (12.05.19). Der Finne setzte sich im Qualifying gegen Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien) im zweiten Mercedes durch. Ferrari-Pilot Sebastian Vettel landete auf Platz drei. Sein Teamkollege Charles Leclerc (Monaco) landete auf dem fünften Platz. Renault-Fahrer Nico Hülkenberg (Emmerich) demolierte sich bei einem Verbremser im ersten Qualifying den Frontflügel und wurde auf den enttäuschenden 16. Platz durchgereicht.

Bottas führt die WM-Gesamtwertung einen Punkt vor dem Briten Hamilton an. Vettel ist mit bereits 35 Zählern Rückstand WM-Dritter.

Ferrari enttäuscht schon im Training

Schon im Training am Samstagvormittag musste das Ferrari-Team einen deutlichen Dämpfer hinnehmen. Weltmeister Lewis Hamilton war der mit Abstand Schnellste vor Vettels Teamkollegen Charles Leclerc und WM-Spitzenreiter Valtteri Bottas im zweiten Mercedes, die aber schon rund eine halbe Sekunde Rückstand hatten. Vettel lag als Vierter sechs Zehntel hinter Hamilton.

Motoren-Update ohne Wirkung?

Nachdem Mercedes in den ersten vier Saisonrennen vier Doppelsiege gefeiert hatte, war Ferrari unter Zugzwang: Die Italiener haben ein Update des Motors vorgezogen, zwei Rennen früher als geplant wurde in Spanien ein neuer Antrieb eingebaut, um die Lücke zu Mercedes zu schließen.

In Spanien deutete sich allerdings einmal mehr an, dass der Motor nicht die einzige Schwachstelle von Ferrari ist: Offenbar haben die Italiener Reifenprobleme in langsamen Kurven - teilweise wohl, weil das Temperaturfenster der Reifen nicht getroffen wird, um den nötigen Grip zu erzeugen.