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Form passt - Zeidler bereit für Start bei der Ruder-EM | BR24

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Bildrechte: Bayerischer Rundfunk 2020

Auf dem Lago di Varese wird sich am Wochenende zeigen, wie gut Ruder-Weltmeister Oliver Zeidler die lange Zeit im Trainingsmodus überstanden hat. Schon im ersten Wettkampf geht es für ihn um Gold.

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Form passt - Zeidler bereit für Start bei der Ruder-EM

Auf dem Lago di Varese will Ruder-Weltmeister Oliver Zeidler am Wochenende zeigen, dass er die lange Zeit im Trainingsmodus gut genutzt hat. Schon im ersten Wettkampf geht es für den Oberbayern um Gold.

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Nach einer von der Corona-Pandemie überschatteten Saison mit fast vollständiger Wettkampfpause erwartet den Ruder-Weltmeister bei der EM auf dem Lago di Varese in Italien ein ungewohnter Kaltstart.

"ich habe den Winter über jetzt wirklich gut trainiert", sagt Zeidler, der bis zu den Olympischen Spielen in Tokio alles versuchen will, um seine Form beizubehalten. Schließlich könne die sich "schon sehen lassen", sagte der 24-jährige gebürtige Dachauer. "Jetzt ist nur die Frage, wie ich das ins Boot bringe." Denn schon im ersten Wettkampf des Olympia-Jahres geht es um Gold.

Letztes EM-Ergebnis extrem "motivierendes Ereignis"

Im Oktober 2020 musste der Einer-Spezialist mit dem ersten bitteren Rückschlag in seiner noch jungen Ruder-Karriere umgehen. Diese EM in Posen habe ihn "ein bisschen auf den Boden zurückgeholt", gestand Zeidler, der ein Jahr vor dem vierten Platz in Polen noch nahezu alles abgeräumt hatte. Es sei nie gut, "diese Verwundbarkeit zu zeigen".

Doch der Ausnahmekönner, der erst 2016 vom Schwimmen zum Rudern gewechselt war und seither einen steilen Aufstieg hinlegte, schöpfte daraus neue Kraft. "Das möchte ich nicht nochmal haben", sagte Zeidler. Die Pleite von Posen sei ein "extrem motivierendes Ereignis".

Für Zeidler war die Olympia-Verschiebung deshalb wie ein Geschenk. Er sei nun deutlich stärker als im vergangenen Jahr.

Im Juni liegt der Fokus auf Olympia

Ab Anfang Juni liegt Zeidlers Fokus dann nur noch auf der Olympia-Teilnahme. "Nach dem letzten Weltcup werde ich mich komplett rausnehmen und mich dann für zwei Monate nur noch auf Olympia konzentrieren."

DRV-Sportdirektor Woldt: "Idealer Fingerzeig, wo wir stehen"

Neben dem Einer haben weitere elf Boote aus den olympischen Wettkampfklassen für die EM gemeldet - darunter auch der Achter. "Es ist ein wichtiger Start in die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele. Die Zeit bis dahin ist absehbar. Für uns ist es ein idealer Fingerzeig, wo wir stehen", sagte DRV-Sportdirektor Mario Woldt.