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Bundestrainer Hansi Flick

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    Flick sieht Duellen mit Topteams wie Italien gelassen entgegen

    Nach der vorzeitigen Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft ist Bundestrainer Hansi Flick zuversichtlich, dass seine Mannschaft 2022 in Katar auch gegen die aktuellen Top-Nationen erfolgreich sein kann.

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    • BR24 Sport

    "Von der Qualität unserer Spieler, wenn man mal anschaut, wo sie spielen, muss man einfach sagen, haben sie auch die Qualität, gegen Italien, Spanien, Frankreich, Belgien zu bestehen. Ich bin da sehr zuversichtlich", sagte Flick nach dem 4:0 gegen Nordmazedonien in Skopje.

    Noch 13 Monate bleiben dem mit fünf Siegen in der WM-Qualifikation gestarteten Nachfolger von Joachim Löw, um das DFB-Team wieder in die Weltspitze zu führen. "Wir müssen uns entwickeln bis zur WM", sagte der 56-Jährige mit Blick Richtung Endrunde vom 21. November bis 18. Dezember 2022 in Katar: "Wie weit wir dann sind, weiß ich nicht. Aber ich weiß auf jeden Fall, mit dieser Mentalität ist einiges machbar."

    Goretzka warnt vor Übermut

    Goretzka hält nichts von zu früher Euphorie. "Wir sollten weiterhin kleine Brötchen backen", warnte der FC Bayern-Profi. "Wir müssen viele Dinge besser machen, um in die Weltspitze zurückzukommen". Die Qualität stehe "außer Frage" - um ein echtes Team zu werden, bleibe aber wenig Zeit. Um es zu schaffen, sei "kaum jemand besser geeignet als Hansi", betonte Goretzka. Ihm sei es, wie vor zwei Jahren beim FC Bayern als Chefcoach, gelungen, intern für einen Stimmungswandel zu sorgen und mit seiner offensiven Spielidee Spieler und Fans sofort zu begeistern und hinter sich zu vereinen.

    Kriterium für die Lostöpfe könnte Nachteil sein

    Obwohl die DFB-Auswahl das Ticket für die Endrunde in 13 Monaten in Katar als Gruppenerster gelöst hatte, wird der viermalige Weltmeister bei der Auslosung im April 2022 wohl nach derzeitigem Stand nicht im Topf der besten Teams gesetzt. Wie die dpa aus FIFA-Kreisen erfuhr, plant der Weltverband, seine Weltrangliste wieder als wesentliches Kriterium für die Bildung der Lostöpfe heranzuziehen. Demnach wären neben Gastgeber Katar die bestplatzierten sieben Teams im ersten Topf.

    Diese Ränge nehmen derzeit Belgien, Brasilien, England, Frankreich, Italien, Argentinien und Portugal ein. Deutschland liegt mit deutlichem Rückstand an Position 14 und würde beim Turnier vom 21. November bis 18. Dezember 2022 auf einen der acht Gruppenköpfe treffen.

    Die weiteren drei Lostöpfe wurden in der Vergangenheit entweder nach regionalen Kriterien oder wie vor dem Turnier 2018 in Russland auch nach der Weltranglistenposition formiert. In diesem Fall wäre Deutschland wohl in Topf zwei.

    Zeitpunkt der Auslosung könnte wichtiger Punkt sein

    Unklar ist noch, welche Ausgabe der Weltrangliste für die Auslosung maßgeblich sein soll. Üblicherweise war die November-Rangliste für WM-Turniere entscheidend. Allerdings ist die Auslosung diesmal wegen des Winterturniers in Katar nicht wie sonst zum Jahresende, sondern erst für den kommenden April vorgesehen. Sollte die März-Rangliste dann ausschlaggebend sein, hätten Teams aus Südamerika, Afrika sowie die europäischen Playoff-Teilnehmer womöglich einen Vorteil, weil sie in Pflichtpartien im Frühjahr 2022 noch Punkte sammeln könnten.

    Deutschland bestreitet nach Abschluss der WM-Qualifikation am 11. November in Wolfsburg gegen Liechtenstein und drei Tage später in Armenien im März 2022 nur noch zwei Testpartien, die in der Regel weniger Weltranglistenpunkte einbringen.

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