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Winterwanderweg am Ochsenkopf
© BR/Anja Bischof

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Anja Bischof
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Winterwanderweg am Ochsenkopf

Er führt einmal rund um den 1.024 Meter hohen Wintersportberg Ochsenkopf im Norden Oberfrankens. Dabei verbindet er die Gemeinden Bischofsgrün, Fleckl und Fichtelberg, die rund um den Berg mit den zwei Seilbahnen liegen. Die beiden Sessellifte ab Bischofsgrün und Neubau können auch eine wichtige Rolle bei der Ochsenkopfrunde spielen. Wer die 18,9 Kilometer nicht an einem Stück wandern möchte, kürzt einmal über den Berg ab und halbiert somit die Strecke. Am nächsten Tag kann er das gleiche Prinzip in die andere Richtung nutzen. Eine weitere Möglichkeit, die Strecke in Häppchen zu zerlegen, bieten die Busse (Linien 329 und 369), die mehrere Haltestellen in der Nähe des Rundwegs bedienen.

Leuchtend gelbe Schilder weisen den Weg

Der Qualitätswanderweg ist mit leuchtend gelben Schildern gekennzeichnet. Am Wegesrand kann der Wanderer mehrfach in Gasthäuser einkehren - auch ein Qualitätsmerkmal, das den Deutschen Wanderverband bei der Zertifizierung des Weges beeindruckt hat. Die Ochsenkopfrunde ist am angenehmsten zu begehen, wenn eine feste Schneedecke den Weg schmückt. Dafür, dass der Winterwanderweg immer präpariert wird, sorgen die Gemeinden, durch deren Gebiet er führt. Weil er stets breit und eben ist, können Eltern ihre kleinen Kinder auch auf einem Schlitten transportieren.

Am Wegesrand darf sich der Wanderer auf einige Sehenswürdigkeiten freuen. Dazu gehören der malerische Fichtelsee, das Besucherbergwerk Gleißinger Fels, der Asenturm ganz oben auf dem Ochsenkopf, die Sprungschanzen in Bischofsgrün und der Alpine Coaster in direkter Nachbarschaft.

Empfohlener Einstieg

Empfohlen wird der Einstieg zur Ochsenkopfrunde im Fichtelberger Ortsteil Neubau. Von dort läuft man durch verschneite Fichtenwälder zum Waldrasthaus Karches. Etwa drei Kilometer weiter erreicht der Wanderer Bischofsgrün. Hier kann er entweder in die Seilbahn einsteigen und wieder nach Neubau zurückkehren, oder den Weg in Richtung Grassemann fortsetzen. Dort erhält der Besucher Einblick in das bäuerliche Leben im Fichtelgebirge. Durch die kristallklare Winterluft geht es weiter zur Talstation Süd in Fleckl. Über den Salzweiher und Grünstein erreicht der Wanderer wieder den Ausgangspunkt in Fichtelberg. Ein Einstieg auf den Rundweg ist jederzeit möglich, zum Beispiel in Bischofsgrün hinter der Skihütte Maria Alm oder in Grassemann, wo auch das Auto geparkt werden kann.

Der Wanderer legt auf den knapp 19 Kilometern nur rund 300 Höhenmeter zurück. Das macht den Winterwanderweg zu einem einfachen Rundweg für jedes Fitnesslevel. Auch wenn man bedenken muss, dass das Gehen auf Schnee mehr Kraft kostet als auf einem festen Untergrund. Vor allem die Abkürzungsmöglichkeiten bieten tolle Alternativen, den Weg in Häppchen zu begehen. Feste Schuhe, eine Thermohose und regenabweisende Kleidung, Handschuhe und Mütze sollten selbstverständlich sein. Eine Flasche Wasser oder Tee sollten nicht fehlen. Dann steht dem Winterglück im Fichtelgebirge nichts mehr im Weg.

Mehr Informationen: www.fichtelgebirge.bayern oder www.tz-fichtelgebirge.de.

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Unterwegs auf dem Winterwanderweg am Ochsenkopf

Unterwegs auf dem Winterwanderweg am Ochsenkopf

Unterwegs auf dem Winterwanderweg am Ochsenkopf

Unterwegs auf dem Winterwanderweg am Ochsenkopf

Unterwegs auf dem Winterwanderweg am Ochsenkopf

Unterwegs auf dem Winterwanderweg am Ochsenkopf

Unterwegs auf dem Winterwanderweg am Ochsenkopf

Unterwegs auf dem Winterwanderweg am Ochsenkopf

Unterwegs auf dem Winterwanderweg am Ochsenkopf

Unterwegs auf dem Winterwanderweg am Ochsenkopf

Autoren

Anja Bischof

Sendung

Das Fitnessmagazin vom 06.01.2019 - 07:35 Uhr