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Fitnessmagazin-Tourentipp: Radtour von Ulm nach Offingen | BR24

© Joseph Weidl

Unterwegs an der Donau

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    Fitnessmagazin-Tourentipp: Radtour von Ulm nach Offingen

    Neue Fitnessmagazin-Serie "Meine Lieblingstour": BR-Korrespondent Joseph Weidl war mit dem Rad an der Donau zwischen Ulm und Offingen unterwegs.

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    80 Kilometer hat sich Weidl insgesamt vorgenommen – 40 Kilometer hin und die gleiche Strecke wieder zurück. Der Weg führt überwiegend an der Donau entlang und ist sowohl für Familienausflüge, als auch für sportliche Trainingsrunden geeignet. Wer seine Tour direkt in Ulm startet, kann noch den Blick auf den höchsten Kirchturm der Welt, das Ulmer Münster, genießen.

    Erstes landschaftliches Highlight

    Sich an den asphaltierten Radweg am Fluss haltend, wird die erste Station schon nach ein paar Minuten erreicht. Kurz bevor man das Stadtgebiet von Ulm verlässt, lohnt es sich, noch einmal anzuhalten und den Blick auf die Landschaft zu genießen. Vor allem die Rennradfahrer dürfen jetzt noch einmal kräftig in die Pedale treten, denn während man Ulm verlässt und weiter dem Radweg Richtung Thalfingen folgt, kommt ein längeres gerades Stück neben der Straße. Zurück im Freistaat Bayern geht es dann weiter Richtung Günzburg. In der Gemeinde Elchingen hält man sich rechts, um möglichst schnell weg von der Straße wieder hinunter zur Donau zu kommen. Hier geht es zum ersten Mal auf einen Schotterweg. Für Weidl kein Problem, denn er ist mit einem Gravel-Bike unterwegs, mit dem man ungefähr die Geschwindigkeit von einem Rennrad erreichen kann.

    © Quelle Komoot

    Radtour von Ulm nach Offingen

    Der Weg bis Günzburg führt fast ausschließlich durch den Donauwald – ein Paradies für Tiere und Pflanzen. Hier lohnt es sich abzusteigen, still zu sein und den Klängen der Tiere zu lauschen. Nach etwa eineinhalb Stunden kommt – kurz vor dem ersten Etappenziel – die erste und einzige größere Steigung. Wer einen Blick in die Günzburger Altstadt werfen will, muss den Stadtberg hinauf noch einmal richtig in die Pedale treten. Dafür wird man, wenn oben angekommen, mit vielen Einkehrmöglichkeiten belohnt.

    Apropos Einkehrmöglichkeit: Wer noch ein bisschen Luft hat und weiter radeln will, der fährt von Günzburg ungefähr zwanzig Minuten weiter entlang der Donau bis nach Offingen. Dort stößt der Radweg direkt auf die "Radlertankstelle" – einen Biergarten mitten am Flussufer. Dort lässt Weidl den Hinweg seiner Tour ausklingen, bei einem kühlen Getränk und einer Bratwurst, bevor es dann auf dem gleichen Weg zurückgeht – immer an der Donau entlang.

    © BR Joseph Weidl

    Brunnen in der Günzburger Altstadt