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Felsklettern für Einsteiger im Wilden Kaiser | BR24

© picture-alliance/dpa

Im Wilden-Kaiser-Gebirge

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    Felsklettern für Einsteiger im Wilden Kaiser

    Mal ganz weit oben auf einem Felsgipfel stehen - davon träumen viele Wanderer. Mit den Kitzbühler Bergführern ist das möglich: Auf sechs leichte legendäre Kletterrouten im Wilden Kaiser für konditionsstarke und bergerfahrene Bergfexe.

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    Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Kondition sind Voraussetzungen, um die Klettertouren im dritten Schwierigkeitsgrad - das ist leichte Felskletterei - bewältigen zu können. Interessierte sollten sich am Berg und im unwegsamen Gelände sicher bewegen können und Spaß an neuen Herausforderungen haben - körperlichen wie mentalen.

    Ausreichend Kondition

    Da die Einstiegstouren am Wilden Kaiser - Kaiserhochsechs genannt - tagesfüllend sind und bis zu 1.200 Höhenmeter rauf und runter zurückgelegt werden, sollte man über ausreichend Kondition verfügen, um sich auch am Ende der Tour noch auf jeden Schritt konzentrieren zu können. Klettererfahrung ist nützlich, aber nicht zwingend. Einsteiger können diese Touren nur mit Unterstützung eines Bergführers machen, der die Gästee in einer Einer- oder Zweierseilschaft während der gesamten Tour sichert.

    Kletterausrüstung gestellt

    Jeder Gast trägt in seinem Tagesrucksack Brotzeit, Wechselwäsche, Getränk, Jacke. Bis zum Einstieg in die Kletterroute sollte noch der Hüftgurt und der Kletterhelm, der von den Kitzbühler Bergführern gestellt wird, in den Rucksack passen. Der Bergführer sorgt für alle anderes Ausrüstungsgegenstände wie Seil und Karabiner. Zum Klettern im dritten Schwierigkeitsgrad reichen für die Touren im Wilden Kaiser normale Wanderschuhe.

    Klettern weckt das Kind in dir

    Wie lernt man klettern? Indem man es ausprobiert! Jeder kann sich sicher an seine Kindheit erinnern, als er anfing über alles oder auf alles zu klettern, was ihm in den Weg kam: Bäume, Felsen, Sofas, Zäune. Diese Fähigkeit sich zu bewegen hat unser Körper nicht vergessen - und man kann sie sehr schnell aktivieren.

    Wo kann ich mich festhalten, wo ist Platz für meinen Fuß? Griffe und Tritte zu finden, seine Beine in die Felswand zu spreizen, den Ellbogen, die Hand zu benutzen, um sich wo gegenzudrücken oder einzuklemmen - das braucht ein wenig Zeit. Aber die Bewegungen machen Spaß und beim Klettern verfliegt die Zeit rasend schnell, weil es so abwechslungsreich ist.

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    Konzentration auf den letzten Metern vor dem Gipfel

    Abseilen ist Vertrauenssache

    Nicht der Gipfel ist das Ziel, sondern heil wieder ins Tal zurückzukommen. Darum ist ausreichende Kondition und Trittsicherheit so wichtig. Denn oft sind die Abstiege anstrengender als die Aufstiege. Bei manchen Touren - wie beispielsweise beim Abstieg von der Fleischbank - lässt der Bergführer seine Gäste die ersten schwierigen hundert Meter am Seil ab. Der Gast setzt sich in seinen Gurt rein, lehnt sich zurück und "geht" rückwärts am Felsen herunter. Das kostet erst einmal Überwindung, macht dann aber großen Spaß.

    Neue Körpererfahrung

    Für Wanderer ist die Felskletterei eine neue Dimension: Man kommt nicht nur auf andere Gipfel heraus, die einem wunderschöne Aussichten vermitteln. Auch der Körper wird auf eine vielseitige und kreative Weise gefordert. Was toll für die Gesamtfitness und Beweglichkeit ist und eine andere Körperwahrnehmung und neues Selbstbewusstsein schafft.