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Bildrechte: picture-alliance/dpa

Felix Loch geht ungeschlagen in seine Heim-WM am Königssee und ist erstmals seit drei Jahren wieder Gesamtsieger im Rodelweltcup.

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Felix Loch gewinnt vorzeitig den Gesamtweltcup

Tagessieg, Bahnrekord - und vorzeitig der Gewinn des Gesamtweltcups: Rodler Felix Loch unterstrich eine Woche vor der WM am Königssee beim Weltcup in Innsbruck-Igls seine derzeitige Ausnahmestellung.

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  • BR24 Sport

Rodler Felix Loch geht ungeschlagen in seine Heim-WM am Königssee am kommenden Wochenende: Erstmals seit drei Jahren gewann Loch wieder den Gesamtweltcup - vorzeitig durch einen Triumph beim Weltcup in Innsbruck-Igls.

Rekordweltmeister Loch gewann auch das achte Saisonrennen überlegen, die Gesamtweltcup-Kristallkugel ist ihm damit schon zwei Läufe vor Saisonende nicht mehr zu nehmen. Für Loch ist es der siebte Gesamtweltcupsieg der Karriere. Acht Siege in acht Weltcuprennen glückten vor ihm noch keinem anderen Rodler.

"Es ist ein perfekter Winter, ich will das jetzt so zu Ende bringen und immer ganz vorne dabei sein." Felix Loch nach dem Sieg in Innsbruck-Igls

Bahnrekord im zweiten Lauf

In Innsbruck-Igls verwies Loch Ex-Weltmeister Semen Pawlitschenko um sechs Tausendstelsekunden auf Rang zwei. Nach dem ersten Lauf hatte der Russe noch mit 61 Tausendsteln vorne gelegen, dann ließ Loch einen Bahnrekord folgen. Dritter wurde der Oberhofer Johannes Ludwig, der zuvor als einziger Starter noch theoretische Chancen hatte, Loch in der Gesamtwertung abzufangen.

Deutsche Doppelsitzer enttäuschen

Bei den Doppelsitzern fuhren die erfolgsverwöhnten deutschen Herren in Inssbruck-Igls nicht aufs Podest. Beim Sieg von Ludwig Rieder/Patrick Rastner (Italien) wurden die Weltmeister Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) nur Fünfte. Die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) kamen sogar nur als Neunte wurden.

Das österreichische Duo Thomas Steu/Lorenz Koller, in Innsbruck auf Platz zwei, steht durch die Schwächen der deutschen Teams kurz vor dem Gewinn des Gesamtweltcups. In bisher zehn Saisonrennen waren die deutschen Duos nur vier Mal siegreich, das Abschneiden in Innsbruck-Igls war das schwächste des bisherigen Winters.