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"Niemals aufgeben" - so lautet das Motto von Rollstuhlfechter Hüseyin Gasimov. Der 31-Jährige wurde nun zu Bayerns Versehrtensportlers des Jahres gekürt.

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Fechter Hüseyin Gasimov ist Versehrtensportler des Jahres

"Niemals aufgeben" - so lautet das Motto von Rollstuhlfechter Hüseyin Gasimov. Der 31-Jährige wurde nun zu Bayerns Versehrtensportlers des Jahres gekürt.

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  • BR24 Sport

Die Freude über den Preis war riesig, auch wenn Bayerns Para-Sportler 2020 coronabedingt erst jetzt geehrt werden konnten. Rollstuhlfechter Hüseyin Gasimov sieht die Verleihung als weiteren Ansporn für sein großes Ziel. "Ich möchte zu den Paralympics 2024 in Paris", schwärmt der Musikstudent.

Bei den deutschen Meisterschaften kämpfte sich Gasimov immerhin schon auf Platz drei. Um sich zu qualifizieren, muss Gasimov es schaffen, sich über die Teilnahme an Weltcups sowie Europa- und Weltmeisterschaften unter die besten 16 Rollstuhlathleten der Welt zu fechten.

Erst Boxen, dann Fechten

Bereits in seiner Kindheit hat er sich voll und ganz dem Leistungssport verschrieben. Bis zu seinem schweren Busunglück war der geborene Aserbaidschaner olympischer Boxer. Seit er 17 Jahre alt ist, sitzt Gasimov querschnittsgelähmt im Rollstuhl. In seiner Heimat war er schon Säbel-Rollstuhlfechter, bis er vor sechs Jahren nach Deutschland kam. Seit Frühjahr 2019 ist er im paralympischen Kader des Projektes "Fechten inklusiv" in München.