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FCN-Aufsichtsratschef Grethlein ist vom Klassenerhalt überzeugt | BR24

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Club-Aufsichtsratschef Thomas Grethlein ist sich sicher, dass der 1. FC Nürnberg den Klassenerhalt schaffen wird. Das sagte Grethlein auf einer Online-Veranstaltung im Nürnberger Presseclub.

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FCN-Aufsichtsratschef Grethlein ist vom Klassenerhalt überzeugt

Club-Aufsichtsratschef Thomas Grethlein ist sich sicher, dass der 1. FC Nürnberg den Klassenerhalt schaffen wird. Das sagte Grethlein auf einer Online-Veranstaltung im Nürnberger Presseclub.

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Von
  • Oliver Tubenauer

Die Fans des 1. FC Nürnberg können aufatmen. Zumindest, wenn sie den Worten von Club-Aufsichtsratschef Thomas Grethlein Glauben schenken. Denn der geht von einem sicheren Verbleib des FCN in der 2. Fußball-Bundesliga aus. Das sagte er am Mittwochabend bei einer virtuellen Veranstaltung des Nürnberger Presseclubs.

Derby-Auftritt macht Aufsichtsratschef Grethlein Mut

Zuversicht schöpft der 63-Jährige aus der guten Leistung, die der 1. FC Nürnberg zuletzt im Derby bei der Spielvereinigung Greuther Fürth abgeliefert hat. "Beim 2:2 in Fürth hat die Mannschaft das gezeigt, was wir in ihr vermuten. Sie hat begriffen, dass sie über den Kampf ins Spielerische kommen muss. Und das Team ist in der Lage, den Gegner auch spielerisch zu beschäftigen."

FCN: Wirtschaftlich konsolidiert, sportlich hinterher

Dass der zuletzt stark kritisierte Aufsichtsrat des Vereins weiter im Fokus stehen wird, glaubt Grethlein hingegen nicht. "Wir haben den Club bereits in ruhigere Fahrwasser gebracht, hier spielt vor allem die wirtschaftliche Situation eine große Rolle".

Grethlein erinnerte an die Zeit vor etwa sechs bis sieben Jahren – seither habe der Club sich finanziell konsolidiert. Ohne diese Konsolidierung wäre es um den Club in der aktuellen Corona-Situation wesentlich schlechter bestellt.

Dass der 1. FC Nürnberg allerdings sportlich den gesteckten Zielen hinterherhinkt, räumte der Aufsichtsratschef ebenfalls ein. Mittlerweile sei es nach seiner Wahrnehmung aber ruhiger um den Aufsichtsrat geworden, weil die letzten Personalentscheidungen insbesondere die, Dieter Hecking als Sportvorstand zu installieren, von einem Großteil der Mitglieder mitgetragen worden seien. "Nun müssen wir Dieter Hecking und den neuen Sportdirektor Olaf Rebbe in Ruhe arbeiten lassen, dann wird es uns auch sportlich gelingen, wieder in ruhigere Fahrwasser zu gelangen", sagte Grethlein.

Club muss Kader umbauen: Behrens und Margreitter gehen

Dass dazu auch Veränderungen im Kader notwendig sein werden, räumte Grethlein ein. Der Umbau des Kaders habe auch bereits begonnen. So hätten bereits im Winter Spieler wie Virgil Misidjan oder Adam Zrelak den Verein verlassen. Am Ende der Saison würden weitere Akteure wie Georg Margreitter und Hanno Behrens ebenfalls gehen.

Transfermarkt in Zeiten von Corona eine Wundertüte

Ob diese Spieler den Etat dann aber so entlasten, dass es dem 1. FC Nürnberg völlig neue Möglichkeiten eröffnet, ließ Grethlein offen. Derzeit sei der Transfermarkt schwer einzuschätzen. Das betreffe sowohl die Erlöse, die mit Spielerverkäufen zu erwirtschaften seien, aber auch die Beträge, die man bei Neuverpflichtungen zahlen müsse.

Grethlein: Corona-Krise macht dem 1. FC Nürnberg zu schaffen

Ob der Club mehr oder weniger als andere Vereine unter den derzeitigen Geisterspielen leidet, wollte Grethlein nicht beurteilen, weil er die Zahlen der anderen Vereine nicht kenne. Tatsache sei aber, dass Corona dem Club zu schaffen mache und jeder Euro zweimal umgedreht werden müsse. "Dadurch dass wir aber ein großes Stadion und für Zweitliga-Verhältnisse normalerweise einen großen Zuschauerschnitt haben, sind wir erheblich von der Corona-Krise betroffen. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass wir sorgsam wirtschaften werden und diese Krise auch in finanzieller Hinsicht überstehen werden", sagte Grethlein.

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