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Ingolstadt-Trainer Jens Keller
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Ingolstadt-Trainer Jens Keller

Der erst am Sonntag als Nachfolger des beurlaubten Alexander Nouri vorgestellte 48-Jährige gibt am Samstag (13.00 Uhr) beim SV Darmstadt sein Debüt als Schanzer Coach. Nach den ersten Einheiten hat er sich positiv über die Einstellung seiner Mannschaft geäußert: "In vier Trainingseinheiten ist es nicht einfach, jeden Einzelnen einzuschätzen. Was ich sagen kann ist, dass die Mannschaft unheimlich willig und leistungsbereit ist. Sie arbeitet sehr konzentriert und hört auch aufmerksam zu".

Starke Defensive, Angriffsideen und Abstiegskampf pur

Keller legte bei den Oberbayern seinen Trainingsschwerpunkt erst einmal auf die Defensive. "Aber wir sollten auch eine Idee haben, ein Tor zu schießen", bemerkte der frühere Coach von Union Berlin. Seine zentrale Botschaft an sein neues Team lautet jetzt, den Kampf um den Klassenerhalt definitiv anzunehmen. "Die Mannschaft befindet sich in einer gefährlichen Situation. Sie ist sich ihrer Stärke irgendwo bewusst. Trotzdem steht sie am Tabellenende. Wenn nicht jedem im Kopf klar ist, dass wir im Abstiegskampf sind, werden wir es nicht schaffen", erklärte der 48-Jährige. Insgesamt wartet der FC Ingolstadt seit nunmehr zehn Spielen auf einen Sieg und liegt als Tabellenletzter fünf Punkte von einem Nichtabstiegsplatz entfernt.

Otavio und Schröck fehlen

Dabei muss der neue Trainer zwei wichtige Ausfälle hinnehmen. Verteidiger Paulo Otavio fehlte wegen Magen-Darm-Problemen im Training. Außerdem zeichnet sich noch das Comeback von Tobias Schröck noch nicht ab. "Er hat mittrainiert. Aber er merkt, dass der Muskel noch nicht bei 100 Prozent ist, deswegen steht er wahrscheinlich nicht zur Verfügung", meinte Keller über den Mittelfeldspieler, der eine Oberschenkelverletzung hatte.

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Heute im Stadion vom 08.12.2018 - 15:00 Uhr