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FCA-Trainer Herrlich will in Berlin wegweisenden Schritt gehen | BR24

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FCA-Trainer Heiko Herrlich

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    FCA-Trainer Herrlich will in Berlin wegweisenden Schritt gehen

    FCA-Coach Heiko Herrlich will den nächsten wegweisenden Schritt im Abstiegskampf gehen. Bei Hertha BSC hat der FC Augsburg die Chance, einen weiteren Konkurrenten zu distanzieren. Dann könnte Herrlich entspannt sein einjähriges Dienstjubiläum feiern.

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    • BR24 Sport

    Nach vier Punkten aus zwei Spielen kann sich der FC Augsburg am Samstag (15.30 Uhr) bei Hertha BSC durch einen Sieg weiter Luft im Abstiegskampf verschaffen. Mit einem Dreier würde der FCA (13./26 Punkte) die Berliner (15., 18 Punkte) auf elf Zähler distanzieren. "Wir müssen bereit sein, alles zu investieren. Wir wollen auf jeden Fall die Punkte mitnehmen", lautet die klare Vorgabe des FCA-Trainers. Aber auch der Gegner will den Dreier unbedingt. Hertha-Coach Pal Dardai erklärte die Partie nach neun sieglosen Spielen sogar zu einem "Muss-Spiel".

    André Hahn hofft auf die freien Räume

    Genau das könnte den Schwaben aber ganz gelegen kommen. "Natürlich ist es nicht schlecht, weil Hertha unbedingt muss, weil wir dann unsere Räume kriegen werden", erklärte der FCA-Mittelfeldakteur André Hahn. Dementsprechend erhofft er sich "viel von dem Spiel". Personell soll es keine Veränderungen geben. Der Aufstellung wird wie vor einer Woche beim 1:0 in Mainz erwartet.

    Herrlich vor seinem einjährigen Amtsjubiläum

    Am Mittwoch kommender Woche ist Herrlich ein Jahr als Trainer beim FCA im Amt und soll es nach Wunsch von Geschäftsführer Stefan Reuter "wegen seiner Qualitäten als Trainer und als Mensch sehr langfristig" bleiben. Nach einer schwierigen Phase scheinen die Schwaben nach einem 1:1 gegen Bayer Leverkusen und dem Big Point beim 1:0 gegen den FSV Mainz vor dem Bundesliga-Endspurt auf Kurs.

    Gute-Laune-Phase durch Erfolge

    Gerade der Erfolg in Mainz, als die Augsburger wie schon gegen Leverkusen von einem Torwart-Fauxpas des Gegners profitierten, hob die Laune. "Das ist doch vollkommen logisch. Wir sind alles Menschen und freuen uns alle, wenn wir unsere Arbeit gut machen", sagte Herrlich. Erfolge brächten Selbstvertrauen. Und dann habe man "noch mehr Bock, noch mehr zu tun, noch mehr Gas zu geben."