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FC Schweinfurt 05 will nach Gerichtsurteil Anwälte einschalten | BR24

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FC 05 Schweinfurt will nach Gerichtsurteil Anwälte einschalten

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    FC Schweinfurt 05 will nach Gerichtsurteil Anwälte einschalten

    Das Landgericht München hat das Urteil gefällt, dass die Meldung des FC Schweinfurt 05 für den DFB-Pokal eine Rechtsverletzung gewesen sei. Damit könnte Türkgücü München doch noch zum Zug kommen. Die Schweinfurter wollen jetzt Anwälte einschalten.

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    Der Streit zwischen dem FC Schweinfurt 05 und Türkgücü München geht in die nächste Runde: Die Schweinfurter wollen jetzt ihre Anwälte einschalten und die Entscheidung des Landgerichts München prüfen lassen. Dieses hatte entschieden, dass die Meldung des FC Schweinfurt 05 für den DFB-Pokal eine Rechtsverletzung gewesen sei. Damit ist der Regionalligist FC 05 Schweinfurt wohl erst einmal aus dem Spiel. Das Gericht hat den Bayerischen Fußballverband (BFV) aufgefordert, einen neuen bayerischen Gegner für die Erstrunden-Partie gegen den Bundesligisten Schalke 04 festzulegen. Damit könnte es sein, dass Türkgücü München nun doch im Pokal spielen darf.

    Regelung des BFV sei nur bedingt haltbar

    "Es ist durchaus interessant, was da heute am Landgericht München entschieden wurde", sagt FC 05-Vorsitzender Markus Wolf in einer ersten Reaktion. "Nach den neuesten Erkenntnissen ist die seitens des BFV getroffene Regelung also nur bedingt haltbar."

    Die Schweinfurter hätten die Regelung des Verbandes, dass Türkgücü München in die 3. Liga aufsteigt und Schweinfurt im DFB-Pokal antritt, immer akzeptiert, so Wolf. "Es ging um das Lizensierungsverfahren. Das Eine hat mit dem Anderen rein gar nichts zu tun. Das ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen." Nach dem heutigen Gerichtsentscheid hätten sich die Parameter grundlegend verschoben, so Wolf.

    FC Schweinfurt 05 will alles prüfen lassen

    "Wir werden jetzt zum ersten Mal alles hinterfragen. Die Sache werden wir von unseren Anwälten prüfen lassen. Das bin ich dem Verein und den Mitgliedern schuldig. Zudem müssen wir nun erst einmal in einen Austausch mit dem BFV treten. Vielleicht hat sich Türkgücü München ein Eigentor geschossen“, sagte Markus Wolf. Streitpunkt ist ein Kompromiss, den der BFV mit den beiden Clubs in der wegen Corona abgebrochenen Regionalligasaison vereinbart hatte. Türkgücü durfte als Tabellenerster in die 3. Liga aufsteigen, Verfolger Schweinfurt wurde zum inoffiziellen bayerischen Amateurmeister erklärt und durfte damit nach Ansicht des BFV im DFB-Pokal antreten.

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