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FC Bayern vor Tottenham: Tore für die Geschichtsbücher | BR24

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Beim letzten Gruppenspiel in der Champions League will der FC Bayern München gegen Tottenham Hotspur einen Rekord aufstellen. Dazu brauchen die Münchner endlich wieder mehr Effektivität vor dem Tor - auch für die Bundesliga.

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FC Bayern vor Tottenham: Tore für die Geschichtsbücher

Beim letzten Gruppenspiel in der Champions League will der FC Bayern München gegen Tottenham Hotspur einen Rekord aufstellen. Dazu brauchen die Münchner endlich wieder mehr Effektivität vor dem Tor - auch für die Bundesliga.

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Eine Reihe vergebener Chancen bei den beiden Niederlagen gegen Leverkusen (1:2) und in Mönchengladbach (1:2) - der FC Bayern haderte zuletzt arg mit der Chancenverwertung. Das Spiel gegen Tottenham soll nun dazu dienen, neues Selbstbewusstsein vor dem Tor zu finden. Gleichzeitig können die Bayern als erste deutsche Mannschaft eine Vorrunde in der Königsklasse mit sechs Siegen abschließen.

Zu abhängig von Lewandowski?

Angreifer Thomas Müller sprach vorab davon, dass man "kritisch" mit den vergebenen Chancen umgegangen sei, taktische und technische Fehler analysiert habe und nun wieder "die gute Abstimmung in der Offensive finden" will. Ob die Münchner zu abhängig von ihrem Torjäger Robert Lewandowski seien? "Wenn wir die letzten beiden Spiele hernehmen, lässt sich das bestätigen", räumte Müller ein. Und appellierte an den Rest: "Da müssen wir anderen Offensivspieler in die Bresche springen und Verantwortung übernehmen - auch ich."

Hinspiel in guter Erinnerung

Trainer Hansi Flick sieht die Sache ähnlich: "Wir haben keinen nominellen Ersatz für Lewy", stellte er klar. "Aber wir haben genügend Spieler, die Tore schießen und einspringen können. Jeder ist gefragt." Das Hinspiel ist ein guter Anknüpfungspunkt. Beim 7:2 in London war die Chancen-Tor-Quote nahezu perfekt, Serge Gnabry traf gleich vier Mal. "So optimal läuft das aber sicher nicht nochmal", sind sich Flick und Müller einig.

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Trainer Hansi Flick vom FC Bayern München auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Tottenham Hotspur.

"Big Player" Mourinho

Beim Gegner hat sich seit der vernichtenden Niederlage viel geändert. Allen voran steht ein neuer Mann an der Seitenlinie: Jose Mourinho. "Ein Big Player unter den Trainern", nennt ihn Müller. Trainer Flick kennt ihn noch von einem Besuch in Madrid mit Nationaltrainer Jogi Löw, der dort seine Schützlinge Sami Khedira und Mesut Özil besuchte. Gerade in der Defensive dürften die Londoner besser aufgestellt sein als noch im Hinspiel. Auch wenn Müller spekuliert: "Vielleicht legt Mourinho mehr Wert auf das Liga-Spiel am Samstag". Denn auch Tottenham ist schon für die K.o.-Phase qualifiziert - und der Gruppensieg außer Reichweite.

Warnung an die Liga

So geht es eigentlich nur noch um den möglichen Bayern-Rekord für die Geschichtsbücher. Und darum, sich wieder für die Bundesliga einzuschießen. "Wir haben sehr, sehr viele Punkte zu wenig", kommentierte Müller den historisch schlechten siebten Platz mit sieben Punkten Rückstand auf Tabellenführer Borussia Mönchengladbach. Aber: "Die Bundesliga weiß, dass mit uns zu rechnen ist."