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Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München hat in der Corona-Problematik hart durchgegriffen und laut BR-Informationen seinen ungeimpften Profis um Nationalspieler Joshua Kimmich teilweise das Gehalt gestrichen.

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FC Bayern streicht ungeimpften Spielern um Kimmich das Gehalt

Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München hat in der Corona-Problematik hart durchgegriffen und laut BR-Informationen seinen ungeimpften Profis um Nationalspieler Joshua Kimmich teilweise das Gehalt gestrichen.

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Der FC Bayern streicht ungeimpften Profis teilweise das Gehalt. Laut BR-Informationen werden alle Spieler, die wegen einer fehlenden Corona-Impfung in Quarantäne müssen, in dieser Zeit nicht mehr bezahlt. Dies trifft vor allem den in den vergangenen Wochen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückten Joshua Kimmich sowie vier weitere Spieler. Der Verein wollte diese Meldung nicht kommentieren.

Ex-Vorstandschef Rummenigge: Kimmich-Debatte "nervt den Verein"

Sattdessen meldete sich Bayern Münchens früherer Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zu Wort. Die Debatte um den ungeimpften Kimmich sei eine, "die den Verein nervt", sagte Rummenigge in der Sendung "Sky90" am Sonntag. Seiner Meinung nach hätten "alle versucht, das Thema Nicht-Impfen zu bereinigen und eine Lösung zu finden, das ist nicht geglückt". Mögliche Gehaltskürzungen des Rekordmeisters für ungeimpfte Spieler wären laut dem frühreren Vorstandschef "ein Zeichen" des Vereins. Seine Hoffnung lautet: "Vielleicht gelingt es jetzt."

Kimmich selbst nahm Rummenigge allerdings in Schutz: "Ich kenne ihn als seriösen und verantwortungsbewussten Menschen", erklärte der 66-Jährige. Der Nationalspieler werde "ein Stück weit stigmatisiert".

"Wenn das stimmt, was die Bild-Zeitung vermeldet, ist das sicherlich auch als Zeichen zu verstehen, dass der Verein jetzt reagiert". Der ehemalige Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge

Mitteilung am Tag vor dem Spiel gegen Augsburg erhalten

Am vergangenen Donnerstag soll den ungeimpften Spielern der Münchner laut BR-Informationen mitgeteilt worden sein, dass ihr Gehalt aus der Quarantäne-Woche rückwirkend abgezogen wird. Damit wollten die Bayern-Bosse um den Vorstandsvorsitzenden Oliver Kahn, Präsident Herbert Hainer, Sportvorstand Hasan Salihamidzic und Finanzchef Jan-Christian Dreesen ein Zeichen setzen und den Druck für eine Impfung erhöhen.

Noch ohne Schutz sollen laut Berichten in der Bildzeitung neben Kimmich (26) auch die Nationalspieler Serge Gnabry (26) und Jamal Musiala (18) sowie Eric Maxim Choupo-Moting (32) und Michael Cuisance (22) sein. Einzig Cuisance soll von der Maßnahme ausgenommen sein, weil er nicht in Quarantäne musste.

Fast 400.000 Euro Ausfall für eine Woche Quarantäne bei Kimmich

Für Kimmich bedeutet die Streichung laut Medienberichten bei einem geschätzten Jahresgehalt von etwa 20 Millionen Euro rund 384.000 Euro Verlust pro Woche. Zuletzt hatten sich wegen der COVID-19-Infektion von Nationalspieler Niklas Süle unter anderem die Bayern-Stars Kimmich, Gnabry, Musiala und Choupo-Moting als Kontaktpersonen in Quarantäne begeben müssen.

Betroffene Spieler "sehr überrascht"

Die Spieler sollen "sehr überrascht" von den Maßnahmen gewesen sein, das bestätigen BR-Informationen. Demnach behalten sich einzelne Spieler sogar juristische Schritte vor.

Kimmich fehlte am Freitag bei der überraschenden 1:2-Niederlage im Derby beim FC Augsburg, da er als ungeimpfte Kontaktperson eines Corona-Infizierten erneut in Quarantäne musste. Laut einer Verordnung der Stadt München haben Angestellte ab dem 1. November keinen Anspruch auf quarantänebedingten Verdienstausfall, wenn das passiert, weil sie ungeimpft sind.

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Der FC Bayern verliert die Geduld mit seinen ungeimpften Fußball-Profis. Nach Recherchen des BR bekommt Joshua Kimmich für die Zeit seiner Corona-Quarantäne kein Gehalt. Das gilt auch für andere Spieler in derselben Situation.

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