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FC-Bayern-Sieg hat sich so "keiner erträumen lassen" | BR24

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Ein 60 Minuten lang furioser FC Bayern siegte 7:2 bei Tottenham Hotspur. Die Stimmen nach dem Spiel: Kapitän Manuel Neuer, Niklas Süle, David Alaba, Joshua Kimmich und Sportdirektor Hasan Salihamidzic

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FC-Bayern-Sieg hat sich so "keiner erträumen lassen"

Die erste große Prüfung auf der Champions-League-Bühne 2019 hat der FC Bayern glanzvoll mit 7:2 bestanden. "Das hat sich keiner erträumen lassen", sagte Trainer Niko Kovac nach der Torgala in Tottenham.

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"Das 7:2 sah nach 30 Minuten nicht so aus", erklärte Kovac nach der am Ende doch beeindruckenden Vorstellung beim englischen Vorjahresfinalisten. Seine kurze Spiel-Analyse: "Wir hatten schon die ersten 30 Minuten Probleme. Der Manuel hat uns mit Weltklasseaktionen im Spiel gehalten. Nach 30 Minuten hat sich die Mannschaft dann gefangen." In dem hochklassigen Offensiv-Spektakel triumphierte der Rekordmeister dann verdient und setzte ein Zeichen für die Konkurrenz. Nach zwei Erfolgen nehmen die Münchner jetzt Kurs auf den Gruppensieg.

Gnabry, Lewandowski und Kimmich treffen

Joshua Kimmich (15. Minute), Torjäger Robert Lewandowski (45./87.) und Serge Gnabry mit seinen ersten Champions-League-Toren (53./55./83./88.) hatten für einen großen Bayern-Abend gesorgt. "Serge hat heute eine Sternstunde erlebt", so Kovac. Dem 24-Jährigen war als erst zweitem deutschen Stürmer nach Mario Gomez ein Viererpack in der Königsklasse gelungen. "Ich denke, wir haben eine super Performance geleistet. So kommt auch so ein Ergebnis zustande. Dass ich vier Tore mache, hätte ich mir auch nicht träumen lassen", sagte der ehemalige Arsenal-Profi.

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Serge Gnabry vom FC Bayern München war mit vier Toren beim 7:2-Sieg bei Tottenham Hotspur der Mann des Matches. Das Interview nach dem Spiel

Torwart Manuel Neuer musste zwar zwei Treffer hinnehmen, Mitleid hatte er allerdings mit seinem Hotspur-Kollegen: "Der Hugo Lloris tut mir schon ein bisschen leid."

Das Lächeln wollte den Münchnern nach dieser Offensiv-Demonstration nicht aus den Gesichtern weichen. "Das war schon toll anzusehen", schwärmte Kovac und mahnte zugleich Zurückhaltung an. "Wir müssen bescheiden bleiben. Wir werden nicht an der Uhr drehen."

David Alaba erneut verletzt

Nicht wirklich feiern konnte allerdings David Alaba, der sich möglicherweise eine schwere Rippenblessur zugezogen hat. Der österreichische Nationalspieler musste in der Halbzeitpause ausgewechselt werden. Kovac berichtete bei Sky, dass sich der Verteidiger womöglich eine Prellung zugezogen habe, eventuell aber sogar noch ernsthafter verletzt sei. Alaba stand gerade erst wieder nach zweiwöchiger Verletzungspause im Team des deutschen Fußball-Rekordmeisters.

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Bayern-Trainer Niko Kovac war nach dem 7:2 seines FC Bayern bei Tottenham Hotspur voll des Lobes: "So stelle ich mir das vor", sagte er. Ein Extralob gab es freilich für Serge Gnabry.