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FC Bayern: Salihamidzic attackiert Hamann | BR24

© pa/dpa/Ulrike Blitzner

Hat Zoff mit seinem Ex-Verein: Ex-Bayern-Spieler und Sport-Kommentator Dietmar Hamann

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    FC Bayern: Salihamidzic attackiert Hamann

    Erneut legt sich der FC Bayern München mit der Presse an: Nach der großen Medienschelte vergangenes Jahr gibt es jetzt Zoff zwischen Sportdirektor Hasan Salihamidzic und TV-Experte Dietmar Hamann. Grund für den Ärger: Kritik an Robert Lewandowski.

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    Medienwirksam hatten sich die Verantwortlichen des FC Bayern vergangenen Oktober gegen Häme und kritische Berichterstattung speziell über ihren Verein und den Fußball im Allgemeinen verwahrt. In der denkwürdigen Pressekonferenz beschwor Vorstand Karl-Heinz Rummenigge damals sogar die vom Grundgesetz geschützte Würde des Menschen.

    Hamann: Lewandowski ist "Einzelgänger"

    Jetzt fühlt man sich beim Fußball-Rekordmeister wieder ungerecht behandelt und reagiert dünnhäutig auf Kritik. Geäußert hat sie dieses Mal Dietmar Hamann, Ex-Spieler der Bayern und mittlerweile TV-Experte beim Bezahlsender Sky.

    Nach der 1:3-Niederlage bei Bayer Leverkusen vor einer Woche griff Hamann Bayern-Stürmer Robert Lewandowski an und warf ihm Egoismus vor: "Ich glaube, dass Lewandowski zum Problem für Bayern wird. Seine Theatralik, sein Abwinken, sein zum Teil lustloses Verhalten auf dem Platz. Ich glaube, es ist offensichtlich, dass er ein Einzelgänger ist."

    Salihamidzic: Hamann fährt "Kampagne" gegen Lewandowski

    Für Bayerns Sportdirektor Salihamidzic war das ein Affront. Er schlug zurück: "Ich glaube nicht, dass Lewandowski ein Problem für Bayern München ist, Hamann ist ein Problem für Sky." Lewandowski spiele wie ein Leader und haue sich für die Mannschaft rein. Hamanns Kritik bezeichnete er als "unsachlich" und Hamann selbst als "ahnungslos". Hamann fahre eine "Kampagne" gegen Lewandowski.

    Der Gescholtene ließ das nicht auf sich sitzen: "Mir eine Kampagne zu unterstellen, ist nicht zu akzeptieren", so Hamann gestern in der Sky-App. Anderer Meinung zu sein, sei okay. Aber: "Dann muss die Diskussion kontrovers geführt werden." Leute zu diskreditieren und persönlich anzugreifen, das gehe nicht.

    Lewandowski mit mehr Torvorlagen

    Lewandowski selbst nannte die Kritik an ihm schlicht "dumm". Der polnische Stürmer, dem in der Vergangenheit wiederholt mangelnder Teamspirit und Wechselgelüste vorgeworfen worden waren, hat in dieser Saison bei 13 eigenen Toren auch zehn Torvorlagen auf dem Konto - so viele wie noch nie in seiner Bayern-Zeit.