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FC-Bayern-Präsident Herbert Hainer in Blickpunkt Sport | BR24

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FC-Bayern-Präsident Herbert Hainer in Blickpunkt Sport

Seit November 2019 ist der Niederbayer Herbert Hainer Präsident des FC Bayern München. "Wir haben uns vorgenommen, das Triple zu verteidigen. Das hat noch keiner geschafft", sagt Hainer zum aktuellen Saisonziel. Am Sonntag ist er in Blickpunkt Sport.

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Der FC Bayern München eilt von Erfolg zu Erfolg. Nach der herausragenden vergangenen Saison mit Meisterschaft, Pokalsieg und dem Gewinn der UEFA-Champions-League, daneben den Triumphen im europäischen und deutschen Supercup, will Bayerns Vorzeigeklub auch in der neuen Saison in allen Wettbewerben angreifen.

Herbert Hainer, der im November 2019 das Präsidentenamt von Uli Hoeneß übernommen hat, setzt die Saisonziele hoch an. "Wir haben uns vorgenommen, das Triple zu verteidigen. Das hat noch keiner geschafft", sagte er schon vor dem Saisonstart.

Bayern will Basketball-Zentrum Europas werden

Doch der ehemalige Adidas-Manager sieht im FC Bayern noch viel mehr als nur den Fußballklub. Die schon unter Hoeneß geförderten Basketballer sollen ebenfalls in Europas Spitze geführt werden.

"Unser Plan ist, dass am FC Bayern Campus in einigen Jahren ein Performance-Center entsteht", sagte Hainer MItte Oktober in einem Interview: Die Bayern wollen sich als das Basketball-Zentrum Europas etablieren.

Dabei wollen die Münchner nicht nur Topstars mit Geld nach München locken, sondern setzen vor allem auf einen Ausbau der Nachwuchsförderung. "Wenn wir mit solch finanzstarken Teams mithalten wollen, brauchen wir andere Wege, etwa exzellente Talente aus dem eigenen Bereich. Sie wollen wir ausbilden", sagte Hainer.

Auch der FC Bayern durch Corona hart getroffen

Die Hainer-Pläne, auch durch Corona notwendiger denn je. Denn obwohl der FC Bayern München finanziell solide aufgestellt ist, schlägt das Virus auch beim Branchenkrösus Löcher in die Kasse.

Hainer erklärte, dass "uns pro Heimspiel vier Millionen Euro bei Ticketing und Catering fehlen." Außerdem: "Deutlich weniger Merchandising-Umsätze, weil die Leute keine Trikots kaufen, wenn sie nicht ins Stadion gehen dürfen. Wenn wir alles zusammenrechnen, fehlen uns Pi mal Daumen 100 Millionen."