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Friedhelm Funkel und Niko Kovac

Bevor es um die Partie am Sonntag (Anstoß: 15.30 Uhr) gegen die Überraschungsmannschaft der Saison ging, musste Kovac auf der Abschluss-Pressekonferenz zu den Handgreiflichkeiten zwischen seinen Spielern Robert Lewandowski und Kingsley Coman im Training am Donnerstag Stellung beziehen. Kovac bestätigte, dass die beiden Stürmer aneinandergerieten. Das Thema sei aber abgehakt: "Wir haben das nach dem Training zu dritt besprochen. Beide haben sich entschuldigt. Es tat ihnen leid, dass es dazu kam." Weil die Spieler einsichtig waren, gab es laut Kovac auch keine Strafe. Thema erledigt. Bitte keine Nachfragen.

"Im Training gibt's Emotion. Wir leben." Niko Kovac zum Streit zwischen Robert Lewandowski und Kingsley Coman

"Wir wollen etwas gutmachen"

Lieber wollte Kovac über die Partie gegen die Fortuna reden. Auch weil das Hinspiel (3:3) der Tiefpunkt der Bayern-Saison markierte. "Düsseldorf war eine Zäsur. Aber wir haben damals die richtigen Schlüsse gezogen", so Kovac. Beim 3:3 im Hinspiel habe seine Mannschaft "zu fahrlässig verteidigt, es vielleicht nicht so ernst genommen, wie man das tun muss". Seitdem sei sein Team "auf einem guten, besseren Weg". Und: "Wir wollen das natürlich wettmachen, was wir im Hinspiel so ein bisschen verbockt haben."

Niko Kovac

Niko Kovac

Ribéry fällt wohl aus

Arjen Robben und Corentin Tolisso können am Sonntag nicht wirken. Auch Franck Ribéry wird beim Tabellenzehnten wohl fehlen: "Franck ist seit drei Tagen erkrankt. Das wird wohl nichts", so Kovac. Der Rest sei fit und wisse, worum es geht. "Wir wollen etwas gutmachen gegen Düsseldorf. Gegen Dortmund haben wir gezeigt, wozu die Mannschaft in der Lage ist. Wir müssen die Partie genauso angehen wie gegen den BVB. Dann wird sich unsere Qualität hoffentlich durchsetzen."

Seinen Spielern bläuten er und seine Trainerkollegen immer wieder ein, dass sie hundert Prozent geben müssen, nicht nur gegen Dortmund. "Letzten Endes muss der Spieler selbst den Schalter umlegen. Wir können nur versuchen, sie zu pushen. Wir sind wieder Erster. Und da wollen wir nicht weg."

"Wenn wir alle sechs Spiele gewinnen, kann der BVB machen, was er will." Niko Kovac