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FC Bayern München im Cybertraining mit Gehaltsverzicht | BR24

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Das Vereinsgelände an der Säbener Straße ist fast verwaist. Statt auf dem Trainingsplatz halten sich die Aktiven des FC Bayern München per Cybertraining fit.

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FC Bayern München im Cybertraining mit Gehaltsverzicht

Das Vereinsgelände an der Säbener Straße ist fast verwaist. Statt auf dem Trainingsplatz halten sich die Aktiven des FC Bayern München per Cybertraining fit. Die Stars und Verantwortlichen verzichten in der Corona-Krise auf 20 Prozent ihrer Gehälter.

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"Unser Trainerteam hat Einheiten geplant, die können 90 Minuten dauern oder aber auch nur 75 Minuten, abhängig vom Trainingsschwerpunkt", erklärt Trainer Hansi Flick. Die Übungen gibt der Fitnessleiter Holger Broich per Live-Video-Übertragung vom Vereinsgelände vor. Diese variieren zwischen Ausdauertraining, beispielsweise auf dem Spinning-Bike und Stabilisations- sowie Krafteinheiten. Breuch freut dabei besonders "die positive Gruppendynamik, die entsteht, selbst wenn alle nur virtuell miteinander verbunden sind".

"Wir müssen das annehmen, wie alle anderen Menschen in unserem Land auch". FC Bayern-Trainer Hansi Flick

Neben dem Training auf den eigens angeschafften Fahrradergometern lassen sich die Münchner auch äußerst kreative Trainingsmethoden einfallen.

Spieler, Vorstand und Aufsichtsrat verzichten auf 20 Prozent Gehalt

Alle Spieler, der gesamte Vorstand und der komplette Aufsichtsrat verzichten auf ein Fünftel der Bezüge: Das ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen dem Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, seinem Vorstandskollegen Oliver Kahn und dem Sportdirektor Hasan Salihamidzic mit dem Mannschaftsrat des FC Bayern. Diesem Spieler-Gremium gehören Kapitän Manuel Neuer, seine Vertreter Thomas Müller und Robert Lewandowski sowie David Alaba, Joshua Kimmich und Thiago an.

"Solidarität in schwierigen Zeiten"

Durch diesen Beschluss wollen die Münchner "in der schwierigen Zeit ein Zeichen der Solidarität setzen". Außerdem sollen drohende Nachteile für die Mitarbeiter des deutschen Fußball-Rekordmeisters vermieden werden. Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen hatte zuvor bereits betont: "Der FC Bayern hat sicher gut gewirtschaftet in den vergangenen Jahren, was ihn in die Lage versetzt, auch Krisen zu meistern." Er wies aber auch auf die "sich stetig verändernde Lage" hin, diese müsse man "immer wieder neu einschätzen". Daher könne man "heute noch nicht sagen, wie die wirtschaftlichen Auswirkungen bei einer Verschärfung der Lage sein werden".

Erfolgreiche Spendenaktion von Kimmich und Goretzka

Die beiden Bayern-Akteure Kimmich und Leon Goretzka hatten am Freitag für ihre Initiative "We kick Corona" selbst den Start-Betrag von einer Million Euro gespendet. Bereits nach einem Wochenende hatten sich viele Fußballprofis und weitere Privatspender den Nationalspielern angeschlossen und insgesamt mehr als drei Millionen Euro an karitative Vereine und deren soziale Einrichtungen aus allen gesellschaftlichen Bereichen gespendet.