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Bildrechte: picture-alliance/dpa

Für den FC Bayern steht am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) im Viertelfinale der Champions League ein brisantes Wiedersehen an. Gut sieben Monate nach dem gewonnenen Endspiel von Lissabon treffen die Münchner wieder auf Paris Saint-Germain.

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Positiver Corona-Test: FC Bayern gegen Paris ohne Gnabry

FC-Bayern-Trainer Hansi Flick muss im Champions-League-Spiel gegen Paris auf Serge Gnabry verzichten. Der Offensivspieler wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das Ziel bleibt: "Wir wollen ins Halbfinale," so Flick.

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Von
  • Bernd R. Eberwein

Verteidiger Benjamin Pavard brachte es prägnant auf den Punkt: Für Paris St. Germain, da sind die beiden Champions-League-Partien gegen den FC Bayern sicherlich eine "Revanche". Im Finale der vergangenen Saison verloren die Franzosen 0:1 gegen die Münchner.

Die Bayern gehen das Champions-League-Viertelfinale gegen Paris dagegen pragmatisch an: "Für uns sind es zwei Spiele, die wir gewinnen wollen", sagte Pavard vor dem Hinspiel in München (Mittwoch, 21.00 Uhr, Radio-Livereportage bei B5 aktuell). Wer kommt weiter? "Die Chancen sind 50:50", glaubt Pavard.

Flick: "Halbfinale Ziel und Aufgabe"

Auch Trainer Hansi Flick, der nach seinem Spieler zur Abschlusspressekonferenz kam, geht die Partie an, ohne auf das Finale zurückzuschauen.

"Bei uns hat es keine Relevanz", sagte Flick: "Es ist ein neues Spiel, eine neue Mannschaft, Paris hat einen neuen Trainer." Flicks Fokus somit klar aufs eigene Team und nicht auf den Gegner: "Wir wollen ins Halbfinale, das ist unser Ziel und unsere Aufgabe."

Gnabry und Roca fallen aus

Auf zwei Spieler muss Hansi Flick gegen Paris allerdings verzichten. Flügelspieler Serge Gnabry und Marc Roca werden fehlen. "Marc Roca hat sich am Sonntag verletzt und muss pausieren." Und "Serge hat Halsschmerzen und wird aller Voraussicht nach ausfallen", erklärte Flick noch am Nachmittag. Am Abend meldeten die Münchner dann den definitiven Ausfall. Der 25-Jährige ist "positiv auf das Coronavirus getestet worden." Dem Stürmer gehe es gut und er befinde sich in häuslicher Isolation.

Schlüsselrolle für Choupo-Moting

Eine Schlüsselrolle in doppelter Hinsicht könnte Eric Maxim Choupo-Moting einnehmen. "'Choupo' ist ein wichtiger Spieler für uns", sagte Flick.

Der Lewandowski-Ersatz habe in Leipzig "seine Qualität gezeigt. Darüber hinaus ist er auch im Team wichtig, weil er ein guter Typ ist und die Mannschaft vereint. Wir sind happy und froh, dass wir ihn in unseren Reihen haben."

Viel Lob also für Choupo-Moting. Ob er tatsächlich in der Startelf steht, ließ Flick aber offen. Allerdings war der 32-jährigen Ex-Pariser schon im Vorfeld hilfreich. "Ich nutze natürlich schon die Spieler, die von anderen Vereinen kommen, um mich auszutauschen, um unsere Analyse zu überprüfen", so Flick.

Boateng-Fragen sorgen für Verärgerung

Mit wenig Verständnis reagierte Flick auf Nachfragen zur Personalie Jérôme Boateng. Medien hatten gemeldet, dass die Bayern nach dieser Saison definitiv einen Schlussstrich ziehen und Boateng nach zehn Jahren gehen muss.

Flick, der grundsätzlich keine solchen Gerüchte kommentiert, erklärte nur: "Jeder weiß, wie ich zu Jérome stehe, jeder weiß welche Qualität er hat. Er ist sehr konzentriert auf seinen Job und das ist eine gute Basis für Leistung. Es ist für das Trainerteam immer eine gute Sache, wenn man Spieler hat, die eine solche Qualität haben."

Anders als es die Bayern angeblich planen, könnte sich Flick gut vorstellen, noch länger mit Boateng zusammenzuarbeiten. Beide waren 2014 in Brasilien zusammen Fußball-Weltmeister geworden. Unter Flick blühte Boateng zuletzt wieder auf, aktuell ist er aus der Bayern-Abwehrreihe nicht mehr wegzudenken.