Benjamin Pavard und Lucas Hernandez

Bildrechte: picture-alliance/dpa
  • Artikel mit Video-Inhalten
> Sport >

FC Bayern: Fußball nahe der Perfektion

FC Bayern: Fußball nahe der Perfektion

Der FC Bayern München lässt zum Bundesliga-Auftakt keine Zweifel aufkommen, dass der Weg zum Titel erneut nur über ihn führt. In Frankfurt glänzt der Rekordmeister mit Spielwitz und Torhunger.

Stürmerstar Sadio Mané schnappte sich von den Ultras ein Megafon und machte nach der gnadenlosen Machtdemonstration der Bayern zum Saisonstart den Anheizer. Beim spektakulären 6:1-Sieg gegen Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt ließ der Rekordmeister aus München überhaupt keine Zweifel aufkommen, dass er auch am Ende der 60. Jubiläumssaison in der Fußball-Bundesliga jubeln wird.

Bayern mit Fußball nahe der Perfektion - Frankfurt chancenlos

Mit Fußball nahe der Perfektion hatte der Titelverteidiger die Jagd nach der elften Meisterschaft in Folge eröffnet. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann überrannte die chancenlosen Frankfurter im teils atemberaubenden Saison-Auftaktspiel - und sendete damit gleich das erste ganz dicke Ausrufezeichen an die Konkurrenz. "Das war einwandfrei. Wenn man hier 6:1 gewinnt - das war ein Auftakt nach Maß", sagte Thomas Müller bei Sat.1.

"Das hat schon echt Bock gemacht, da auf dem Platz zu stehen." Joshua Kimmich, FC Bayern München

Und Julian Nagelsmann bilanzierte: "Die erste Halbzeit war fußballerisch herausragend und gut anzusehen." Nur Joshua Kimmich hatte aber dennoch etwas zu bemängeln: : "Ein Kritikpunkt ist wie immer, dass wir es wieder nicht geschafft haben, zu Null zu spielen."

Neuer und Müller mit Aussetzern

Dass die Bayern dann doch nicht den ganz perfekten Fußball spielen, zeigten zwei Szenen: Manuel Neuer war mal wieder außerhalb seines Strafraums unterwegs und wurde dort von Lucas Hernàndez angespielt. Der Bayern-Keeper hatte eigentlich Zeit und Platz, vertändelte den Ball aber irgendwie - Randal Kolo Muani erzielte aus 18 Metern den Ehrentreffer.

Die zweite Szene betraf Thomas Müller: Der Nationalspieler brachte es fertig, den Ball aus kürzester Distanz nicht im leeren Tor unterzubringen. Im Fallen traf Müller nach einem nicht ganz sauberen Pass von Serge Gnabry nur den Pfosten, danach prallte der Ball gegen seinen Kopf. Slapstick pur. Erinnerungen an Frank Mill wurden da wach.

Bayern ohne Lewandowski: Im Angriff variabler

Aber als Fazit des Abends bleibt: Im ersten Spiel nach dem Abgang von Robert Lewandowski fokussierte sich das Offensivspiel nicht mehr auf einen Stoßstürmer, sondern Mané, Müller und Gnabry tauschten oft die Positionen, kreuzten viel und waren so kaum zu fassen für die Frankfurter. Auch der zurzeit bärenstarke Jamal Musiala tauchte vorne überall auf.

Der Auftritt gegen Leipzig im Supercup und der zum Bundesligaauftakt machen Lust auf mehr. Am kommenden Sonntag empfängt der FC Bayern den VfL Wolfsburg mit Ex-Bayern-Trainer Niko Kovac.

Alle Details zum Spiel Frankfurt gegen FC Bayern im Livecenter

"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!