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FC Bayern-Frauen: Was ist möglich in Europa? | BR24

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Trainer Jens Scheuer schaut nach vorne und sieht Verbesserungspotenzial.

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FC Bayern-Frauen: Was ist möglich in Europa?

Nach der ersten Runde in der Champions League und dem knappen Erreichen des Achtelfinales sind die Erwartungen bei den Frauen des FC Bayern München gedämpft. Der neue Trainer Jens Scheuer schaut nach vorne und sieht Verbesserungspotenzial.

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Die Bayern hatten sich gegen Göteborg am Mittwochabend mit einer 0:1-Niederlage nur aufgrund der Auswärtstore weitergezittert, nachdem sie zuvor das Hinspiel mit 2:1 gewonnen hatten. Trainer Scheuer sagt nun zu den nächsten Aufgaben: "Was jetzt kommt, hängt auch mit Losglück zusammen. Wir wissen, dass wir vielleicht noch nicht ganz oben sind, da wo wir hinwollen: in der europäischen Spitze. Aber das ist unser langfristiges Ziel".

Schweren Gegnern aus dem Weg gehen

Den schweren Gegnern wollen die Bayern zunächst erst einmal aus dem Weg gehen und sich besser einspielen. Vielleicht schafft man es dann so weit wie im Vorjahr, als das Team erst gegen den FC Barcelona im Halbfinale knapp ausschied. "Natürlich wollen wir dieses Jahr auch wieder so weit kommen, aber in einem Spiel spielen wir gut, im nächsten dann wieder weniger gut, das müssen wir einfach besser hinbekommen und das braucht Zeit", sagt Verteidigerin Kathrin Hendrich.

Magull: "Flattern in den Beinen"

Ohne Steigerung – kein Weiterkommen, das weiß auch Stürmerin Lina Magull. Sie ist nach dem Auftakt erst einmal desillusioniert und sieht eine große Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit : "Wir wollen natürlich soweit kommen, wie möglich. Am besten noch weiter als letzte Saison, also ins Finale. Und jetzt, wo der Druck dazukommt, merkt man halt, dass viele das Flattern in den Beinen haben - und das müssen wir einfach rauskriegen".

Scheuer lässt Ziele offen

So wollen Trainer und Spieler das Ziel für Europa nicht zu früh definieren. Scheuers Vorgänger, Thomas Wöhrle, war unter den besten Vier. Scheuer muss nach dem Umbruch in München erst noch einiges auf- und umbauen und will den Erfolg der vergangenen Saison beiseite lassen: "Nichts ist vergänglicher als Erfolg und deswegen beginnen wir alle bei Null".