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Jubelnde Spielerinnen des FC Bayern München
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Jubelnde Spielerinnen des FC Bayern München

Die nächsten zwei Wochen sind richtungweisend für die Bayernfrauen. Das Programm umfasst die beiden Champions-League-Partien gegen Slavia Prag (20.3., 18.30 Uhr und 27.3., 19.30 Uhr), das schwere Bundesliga-Auswärtsspiel in Frankfurt (24.3., 15.00 Uhr) und das DFB-Pokal-Halbfinale gegen Titelverteidiger Wolfsburg (31.3., 15.15 Uhr).

"Ich denke, wenn ich sage, dass ich keinen Triple-Traum habe, dann könnte ich meine Fußballschuhe gleich an den Nagel hängen". FC-Bayern-Torhüterin Manuela Zinsberger

"Ähnlich stark wie in den Meisterjahren"

In der aktuellen Topform ist für die Spielerinnen von Trainer Thomas Wörle sehr viel möglich. Zehn Pflichtspiele in Folge haben sie gewonnen, größtenteils mit überragenden Leistungen wie beim 4:2-Sieg gegen Meister Wolfsburg. Deshalb schätzt der Coach sein Team ähnlich stark ein wie in den Meisterjahren 2015 und 2016. Da hatte er die Bayernfrauen auch schon trainiert. "Wir haben sicherlich im Vergleich zu damals in der Breite noch mal einen Ticken mehr Qualität", sagt der Trainer. Und er ist sicher, dass die Spielerinnen auf einem guten Weg sind, den Teamspirit von damals wieder zu erlangen.

"Heißer Tanz" gegen Prag

Mit einem Erfolg in der Königsklasse könnten Torhüterin Manuela Zinsberger und Co. noch enger zusammenwachsen. Der erste Halbfinaleinzug der Vereinsgeschichte ist realistisch, Slavia Prag ist nominell einer der leichteren Gegner im Viertelfinale. Obwohl es ein einfaches Los ist, warnt Zinsberger: "Einfach wird's nicht". Das sieht auch Wörle so, er erwartet "einen heißen Tanz".

Dauerrivale Wolfsburg zweimal im Visier

Den haben die Münchnerinnen auch im DFB-Pokal vor sich. Mit dem VfL Wolfsburg kommt im Halbfinale der Titelverteidiger an die Isar, der den Pokal in den vergangenen vier Jahren gewinnen konnte. Außerdem treffen sie dabei auf den in der Bundesligatabelle punktgleichen Verein, der nur dank des besseren Torverhältnisses sechs Spieltage vor Saisonende einen Rang vor den Münchnerinnen den Spitzenrang einnimmt. Der "heiße Tanz" kann also durchaus weiter gehen - und mit etwas Glück mit dem Triple enden. Das wäre auch für den scheidenden Münchner Coach ein verdienter Ausstand.