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Selbstbewusst ins Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Barcelona: FC-Bayern-Trainer Hansi Flick ist mit der Leistung seines Teams beim 4:1 gegen Chelsea zufrieden. Auch die Einwechselspieler haben ihm imponiert.

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FC Bayern: Erst Frühstück mit Familie, dann Abflug nach Portugal

"Heute habe ich nicht viel auszusetzen", sagte FC-Bayern-Trainer Hansi Flick nach dem 4:1-Sieg gegen Chelsea. Der Lohn fürs Team: Kein Training am Sonntag, dafür Zeit für Frühstück und Familie, bevor es am Nachmittag nach Portugal geht.

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Von
  • Bernd R. Eberwein

"Die Mannschaft hat das sehr gut gemacht. Ich bin sehr zufrieden, auch mit dem Ergebnis." Hansi Flicks Fazit nach dem Sieg im Champions-League-Achtelfinale gegen Chelsea und dem damit verbundenen Einzug ins Finalturnier in Lissabon fiel durchweg positiv aus.

Dass er während der Partie in den wenigen schwächeren Phasen seiner Mannschaft doch auch etwas lautstärker an der Seitenlinie dirigiert hatte? Schwamm drüber. Denn über weite Strecken spielte seine Mannschaft in der Tat so souverän, als hätte es die fünfwöchige Pause seit dem Saisonende in Deutschland nicht gegeben.

"Ich bin sehr zufrieden. Wir wollten gewinnen und da anknüpfen, wo wir aufgehört haben. Chelsea hat eine spannende Mannschaft mit wahnsinnig Speed in der Offensive und deswegen war ich ein bisschen angespannt. Wir wollten die Tür nicht noch einmal aufmachen. Aber die Mannschaft hat das hervorragend gemacht und Chelsea hatte kaum Aktionen zu Beginn." FC-Bayern-Trainer Hansi Flick

Entsprechend locker gehen Flick und seine Mannschaft nun in das Finalturnier der verbliebenen acht Teams, das am kommenden Mittwoch in Portugals Hauptstadt Lissabon beginnt. "Wir haben den notwendigen Respekt und werden uns gut vorbereiten und hoffen, dass wir unsere Stärke zeigen können", sagt Flick sachlich vor dem Viertelfinalduell mit dem FC Barcelona am kommenden Freitag.

Alaba: "Wir müssen uns nicht verstecken"

Auch David Alaba, Abwehrchef in bestechender Form, unterstrich die breite bayerische Brust vor dem Duell mit dem FC Barcelona am kommenden Freitagabend im Estádio da Luz in Lissabon. "Die Vorfreude ist natürlich riesig, wir fahren mit Selbstvertrauen nach Portugal", sagte der Österreicher: "Wenn man sich die letzten Wochen und Monate anschaut, müssen wir uns nicht verstecken."

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Der FC Bayern dominiert Chelsea über weite Strecken und steht im Viertelfinale der Fußball-Champions-League. Die Einschätzung zum Spiel von BR-Sportreporter André Siems.

Frühstück statt Training

Kurzfristig baute Trainer Flick nach dem 4:1-Sieg das Programm für sein Team um. Statt Training am Sonntagmorgen gab's noch eine lockere Auslaufeinheit nach dem Spiel. Den Vormittag sollen seine Kicker dann nutzen, um noch einmal ausgiebig mit ihren Familien zu frühstücken, bevor es dann "gegen Nachmittag" nach Portugal geht: Dort wollen die Bayern noch ein Kurz-Trainingslager vor dem Champions-League-Turnier absolvieren.

Die meisten Spieler dürften dankbar für den freien Vormittag sein. Nur Niklas Süle sorgte mit einem Kommentar zu dieser Maßnahme für Schmunzler: "Normalerweise bin ich nicht so der Frühstücker, ich stehe immer erst gegen zwölf auf. Aber das Mittagessen lasse ich mir dann besonders gut schmecken."

Flick gibt Entwarnung bei Boateng

Süle war in der 64. Spielminute für Jérôme Boateng eingewechselt worden, es war sein erstes Pflichtspiel nach seinem Kreuzbandriss seit Oktober 2019. Boateng hatte sich bei einem Laufduell verletzt, Hansi Flick rechnete unmittelbar nach dem Spiel aber nicht mit einer schweren Verletzung: "Ich denke, dass es bei ihm nicht ganz so schlimm ist."