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DFB-Pokal: FC Bayern empfängt Zweitligist Heidenheim | BR24

© dpa-Bildfunk/Sina Schuldt

FC Bayern-Coach Niko Kovac

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    DFB-Pokal: FC Bayern empfängt Zweitligist Heidenheim

    Gegen den 1. FC Heidenheim will der FC Bayern im DFB-Pokal seine Chance auf den Titel wahren. Der Rekordsieger geht als haushoher Favorit in das Duell mit dem Zweitligisten. Trainer Niko Kovac will den vermeintlich kleinen Gegner nicht unterschätzen.

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    "Das darf man in diesem Wettbewerb nicht“, sagte Kovac. "Es wird wie immer gegen – in Anführungszeichen – kleine Gegner nicht einfach werden“, ergänzte der Coach und kündigte an: "Wir wollen das Spiel ernst angehen und versuchen, so schnell wie möglich zu entscheiden."

    Zudem mahnte er seine Profis eindringlich, das große Meisterschaftsduell gegen Dortmund am kommenden Samstag auszublenden. Das, was am Wochenende passiere, sei jetzt überhaupt nicht relevant, sagte Kovac, der der Pokal-Aufgabe (18.30 Uhr live in B5 aktuell) gegen den Zweitligisten einen wegweisenden Charakter für den BVB-Gipfel einräumte. "Wir müssen das Spiel gegen Heidenheim gewinnen. Das gibt uns die nötige positive Atmosphäre und die positive Anspannung, die wir brauchen für das Spiel." Trotz des nur drei Tage später anstehenden Bundesligaduells mit dem Tabellenführer will Kovac keinen der Akteure schonen. "Ich werde mit der Mannschaft spielen, bei der wir der Meinung sind, dass sie das Halbfinale erreichen werden“.

    Neuer fehlt im Abschlusstraining

    Über einen Einsatz von Torwart Manuel Neuer, der am Dienstag (02.04.2019) mit Wadenproblemen im Abschlusstraining fehlte, will der Coach kurzfristig entscheiden. Als Vertreter wäre dann wieder Sven Ulreich gefragt, der ebenfalls vor den Gästen warnte: "Wir müssen hoch konzentriert rangehen, eine ordentliche Leistung bringen und wenige Fehler machen, weil das natürlich auch von einer Zweitliga-Mannschaft gnadenlos ausgenutzt wird.“

    Krasser Außenseiter will nicht in Ehrfurcht erstarren

    Heidenheims Trainer Frank Schmidt kündigte an, dass der "krasse Außenseiter" Heidenheim gegen die Münchner jedenfalls nicht vor Ehrfurcht erstarren werde. "Wenn wir uns damit beschäftigen, einen oder zwei Mannschaftsbusse vor dem Sechzehner zu parken, geht das schief. Zu viel Freude und Staunen hilft uns nicht", so Schmidt.

    Die Kulisse in der Allianz Arena, in der mehr Zuschauer Platz finden (75.000) als Heidenheim Einwohner hat (50.000), "muss beflügeln", ergänzte der 45-Jährige: "Wenn wir zu viel Ehrfurcht haben, geht der Schuss nach hinten los. Wir sollten uns schon was trauen, unser Herz in die Hand nehmen und mit Mut agieren." Personell kann der Tabellensechste der 2. Liga aus dem Vollen schöpfen. Die Abwehrspieler Arne Feick und Tobias Reithmeir (beide Magen-Darm) sind wieder im Training. Angreifer Niko Dovedan habe sich zwar am Montag leicht am Sprunggelenk verletzt, aber: "Ich gehe davon aus, dass auch er in den Bus nach München steigen kann", so Schmidt.