BR24 Logo
BR24 Logo
Sport

Labbadia-Elf hält 0:0 gegen den FC Bayern München | BR24

© dpa-Bildfunk

Bruno Labbadia

Per Mail sharen
Teilen

    Labbadia-Elf hält 0:0 gegen den FC Bayern München

    Viel Mittelfeldgeplänkel, keine gefährlichen Torchancen auf beiden Seiten. Insofern steht nach den ersten 45 Minuten ein gerechtes 0:0 im 103. Nord-Süd-Klassiker. Die Heimmannschaft kämpft gegen den FC Bayern um den Job ihres Trainers Bruno Labbadia.

    Per Mail sharen
    Teilen

    Die Rollen beim 103. Nord-Süd-Klassiker waren klar verteilt: Auf der einen Seite der mit nur einem Punkt im Tabellenkeller feststeckende HSV, der mal wieder an seinem Chaos-Image feilt; seit Tagen wird dieses Spiel zum Abschiedsspiel von Bruno Labbadia erklärt. Auf der anderen Seite der Ligaprimus aus Bayern; noch nie stand ein Team nach vier Spieltagen mit zwölf Punkten und 14:1 Toren besser da. Nichtsdestotrotz verkündete Labbadia vor der Partie: "Ich habe voll Bock auf das Spiel."

    Gute Körpersprache der HSV-Kicker

    Seine Vorfreude übertrug der Hamburger Übungsleiter auf seine Kicker, die in der Anfangsphase ein gutes Spiel zeigten: Sie verbuchten Torschüsse, erspielten sich Ecken, verdichteten die Räume, hatten genauso viel Ballbesitz wie die Bayern. Erst nach einer Viertelstunde wurden die Bayern etwas dominanter, aber der HSV verteidigte geschickt und setzte sogar nach vorne Akzente, ohne allerdings riesige Möglichkeiten zu kreieren.

    Änderungen in der Aufstellung

    Labbadia brachte Lewis Holtby für Aaron Hunt und der Schwede Nabil Bahoui kam zu seinem ersten Ligaeinsatz in dieser Saison, weil der unter Leistenproblemen leidende Filip Kostic fehlte. Neuzugang Alen Halilovic, Wunschspieler von Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer, stand nicht einmal im Kader. Bei den Bayern rotierte Ancelotti kräftig durch: Mats Hummels ersetzte Jérôme Boateng, Kingsley Coman spielte für Franck Ribéry, Renato Sanches und Joshua Kimmich kamen für Xabi Alonso und Arturo Vidal.