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FC Augsburg schreibt zum achten Mal in Folge schwarze Zahlen | BR24

© BR24 Sport/ Patrick Schmid

Der FC Augsburg hat auf seiner Hauptversammlung positive Zahlen zum Geschäftsjahr 2018/19 bekannt gegeben. Zum achten Mal in Folge konnte der Bundesligist Gewinn vermelden.

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FC Augsburg schreibt zum achten Mal in Folge schwarze Zahlen

Der FC Augsburg hat auf seiner Hauptversammlung positive Zahlen zum Geschäftsjahr 2018/19 bekannt gegeben. Zum achten Mal in Folge konnte der Bundesligist Gewinn vermelden.

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Geschäftsführer Michael Ströll präsentierte auf der Hauptversammlung in Augsburg am Montagabend (16.09.19) einen Gewinn von 9,613 Millionen Euro. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um fast vier Millionen Euro auf 94,876 Millionen Euro. Finanziell erfolgreicher war der FC Augsburg nur in der Europapokal-Saison 2015/16.

"Beim FCA muss weiterhin jeder Bock auf Bundesliga haben, und dann bin ich überzeugt, dass wir trotz kleinstem Budget und geringstem Personalaufwand im Ligavergleich nächstes Jahr wieder in die erste Liga gehen", sagte Ströll.

Allerdings warnte er auch davor, sich auf den Zahlen auszuruhen. Vor allem wegen der Abhängigkeit von den TV-Geldern. Diese machen beim FCA fast 62 Prozent des Umsatzes aus. Durch schlechtere TV-Einnahmen müsste der FCA Defizite auf anderen Wegen, etwa durch Spielerverkäufe, ausgleichen. Auch neue Sponsoren oder neue Geschäftsfelder, etwa der E-Sport-Bereich, könnten dem FCA zusätzliche Einnahmen bescheren.

Trotz der vermeintlich positiven Bilanzzahlen befürchtet Ströll, dass der FC Augsburg ohne Budget-Erhöhung nicht wettbewerbsfähig bleibt.

Baubeginn des Nachwuchs-Internats 2020

Wie Ströll zudem mitteilte, wurde die Baugenehmigung für das Internat im Jahr 2014 fertiggestellten Nachwuchsleistungszentrum erteilt. Ströll sei "zuversichtlich", dass der Spatenstich im kommenden Jahr erfolgen kann.

Peter Bircks Ehrenpräsident

Die 921 anwesenden Vereinsmitglieder wählten den im vergangenen Jahr nach einem Autounfall verstorbenen Peter Bircks zum Ehrenpräsidenten. Vorstandsvorsitzender Klaus Hofmann würdigte Bircks "unfassbare Verdienste" und nannte den langjährigen FCA-Präsidenten ein "Vorbild mit klarer Haltung".