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Bildrechte: Tom Weller/dpa

Spielszene VfB Stuttgart - FC Augsburg

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    FC Augsburg patzt bei Weinzierl-Rückkehr und muss weiter zittern

    Besser, aber noch nicht gut genug: Der FC Augsburg muss auch unter Rückkehrer Markus Weinzierl weiter um den Klassenerhalt zittern. Der FCA unterlag beim Comeback seines einstigen Erfolgstrainers beim VfB Stuttgart unglücklich mit 1:2.

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    Von
    • Nicole Hornischer

    Bei seinem Comeback als FCA-Trainer forderte Weinzierl, dass die Mannschaft ihr "altes", einst von ihm geprägten Gesicht zeigen sollte. Weinzierl war von 2012 bis 2016 bereits Trainer in Augsburg. "Aktiv verteidigen, mutig sein, die Tugenden des FC Augsburg reinschmeißen und einen Fight abliefern." Und genau so präsentierte sich das neu zusammengestellte Team. Im Vergleich zur 2:3-Niederlage gegen Köln - die das Aus für Heiko Herrlich bedeutete - änderte Weinzierl die Startelf gleich auf fünf Positionen. Florian Niederlechner, Robert Gumny, Rani Khedira, Jan Moravek und Marco Richter standen in der Anfangsformation.

    FC Augsburg zeigt "altes Gesicht"

    Die Augsburger gingen engagiert in die Partie, doch der Führungstreffer gelang den Hausherren: Philipp Förster brachte den VfB Stuttgart in der elften Minute in Führung. Der FCA ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen - und zeigte sein "altes" Gesicht. In der 26. Minute hatte Marco Richter den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber am Stuttgarter Keeper Fabian Bredlow. Kurz vor der Pause war es wieder Richter, der mit einem satten Schuss den Stuttgarter Keeper prüfte.

    Eines war schon zur Pause deutlich erkennbar: Der neue, alte Coach Weinzierl hat die Fuggerstädter auf jeden Fall belebt. In der zweiten Hälfte machte Augsburg da weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört haben, aber diesmal war die Überlegenheit noch deutlich spürbarer als im ersten Durchgang. In der 59. fiel dann endlich der mehr als verdiente Ausgleichstreffer: Florian Niederlechner traf aus kurzer Distanz per Kopf zum 1:1. Augsburg war weiter am Drücker und war nah dran am Führungstreffer - doch dann passte die Abwehr nicht auf, verteidigte zu passiv und Sasa Kalajdzic traf zum 2:1 für Stuttgart (79.). Der FC Augsburg muss auch nach fünf Spielen weiter auf einen Sieg warten.

    Nur drei Punkte Vorsprung auf Abstiegsrelegationsplatz

    "Wir haben ein ordentliches Spiel gezeigt, sind bei den Gegentoren aber in unsere alten Muster verfallen", sagte FCA-Profi Andre Hahn bei DAZN: "Wir haben gute Moral gezeigt, uns viele Chancen erarbeitet. Wenn wir unsere Chancen verwerten, mache ich mir keine Sorgen. Wir sind als Mannschaft geschlossen aufgetreten, das macht Mut."

    Der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt vor den Spielen der Konkurrenz am 32. Spieltag drei Punkte.Die ausstehenden Gegner sind Werder Bremen (H) und der FC Bayern (A).

    VfB Stuttgart - FC Augsburg 2:1 (1:0)

    Stuttgart: Bredlow - Mavropanos (46. Karazor), Anton, Kempf - Klement (85. Mack), Endo - Massimo (22. Coulibaly, 64. Thommy), Sosa - Didavi (64. Churlinov), Förster - Kalajdzic. - Trainer: Matarazzo

    Augsburg: Gikiewicz - Gumny, Gouweleeuw, Oxford, Iago (82. Pedersen) - Moravek (68. Caligiuri), Khedira - Hahn (83. Gregoritsch), Richter (76. Benes), Vargas (68. Jensen) - Niederlechner. - Trainer: Weinzierl

    Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)

    Tore: 1:0 Förster (11.), 1:1 Niederlechner (59.), 2:1 Kalajdzic (74.)

    Zuschauer: keine

    Gelbe Karten: keine